frents Montagslektüre: Rottenegg


Markus Kavka, Jahrgang 1967, ist seit anderthalb Jahrzehnten das Gesicht des deutschen Musikfernsehens. Nach den Kolumnensammlungen Elektrische Zahnbürsten und Hamma wieder was gelernt sowie dem Gesprächsbuch Mach mir mal ne Nudelsuppe ist Rottenegg sein erster Roman, dessen Protagonist Gregor Herzl Moderator bei Pop TV ist. Das Buch weist auch sonst teilweise biografische Züge auf, so ist Kavka in Manching, Bayern aufgewachsen und sein Charakter Herzl sucht seine Wurzeln im beschaulichen Rottenegg, ebenfalls in Bayern. Dorthin verschlägt es ihn nachdem er gekündigt wurde, er seine attraktive Freundin Wilma mit einem anderen im Bett erwischt und plötzlich auch die vielen Kumpels nicht mehr vorbei schauen. Die Party, die sein Leben bis dato war, ist vorbei. Nun wird es Zeit erwachsen zu werden. Um sich selbst zu finden und der gähnenden Leere zu entkommen zieht er nach Rottenegg. Doch heilt Heimat wirklich alle Wunden? Wie auch die anderen Werke Kavkas lebt der Roman von der lakonischen Art, die einen manchmal zum lachen und weinen gelichzeitig bringen könnte. Im April und Mai liest Kavka in Mannheim und Osnabrück aus seinem Roman, bis dahin gibt es das Buch natürlich bei frents!

One Comment to “frents Montagslektüre: Rottenegg”

  1. Clayton 12 November 2014 at 03:36 #

    Es gibt verschiedene Mf6glichkeiten, auf ein Beispiel einer Haltung zu regaieren, die vielleicht Eigenes in Frage stellt: Das Erbe4rmlichste ist dabei wohl die Applaus erhaschen wollende He4me in satyrischer Form. Eigentlich liegt darin bereits ein Beweis des gesetzten Stachels, denn die besagten Gutmenschen kf6nnen sich meist nur wundern, ffcr was sie alles herhalten mfcssen (oder gar dfcrfen?).


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