Herzrasen auf der Flucht bei Scotland Yard

Im Zeitalter der vielfältigen Computerspiele, Konsolen und Reallife-Rollenspiele, mag das Brettspiel vielliecht etwas angebstaubt wirken, aber Scotland Yard von Ravensburger bietet mindestens so viel Nervenkitzel wie viele virtuelle Strategie- oder Egoshooterspiele. Höchstens 6 Spieler können an der aufregenden Jagd durch die Straßen von London teilnehmen, dabei ist einer Mister X. Als gefürchteter und gewitzter Verbrecher muss dieser vor den Detektiven flüchten, dabei können die Spieler Taxi, Bus und U-Bahn benutzen. Mr. X hat außerdem Tickets für die Fähre. Als Detektiv weiß man nicht wo der Verbrecher ist, man kann nur raten und sich strategisch mit den anderen absprechen um ihn langsam einzukreisen. Ab und zu muss der Gejagte preis geben wo er ist, damit die Detektive nicht völlig im Dunkeln tappen. Natürlich macht die Rolle von Mister X am meisten Spaß, bereitet aber auch am meisten Herszrasen. Es gibt unterschiedliche Strategien, die zur Verwirrung der Häscher dienen, aber nahe kommen sie einem irgendwann doch und dann ist es schwer einen kühlen berechnenden Kopf zu bewahren. Auch schummeln ist bei diesem Spiel so gut wie unmöglich: am Ende kann jeder an Hand des Fahrplans des Verbrechers, auf dem er die Stationen, die er angefahren hat eintragen muss, genau sehen, ob er sich an die Regeln gehalten hat oder nicht. Das Spiel gibt es schon seit den achtziger Jahren, seitdem wurde der Stadtplan immer mal wieder aktualisiert, inzwischen gibt es auch ein Mister X – Flucht durch Europa und ein ähnliches Spiel mit dem Stadtplan von New York. Alle haben gemeinsam, dass sie die Nerven testen und einen nahe an den Rand des Wahnsinns bringen können. Selbst erleben bei Scotland Yard auf frents!

Leave a Reply