Archive for 'Allgemein'

frents Montagsmusik: Computers and Blues

Schon wieder Musik: Heute das neue The Streets Album Computers and Blues. Glaubt man dem Briten Mike Skinner,dann ist dieses am 18. Februar erscheinende Album, das letzte unter dem Alias The Streets. 14 Songs, die sich zu den frühen Werken von Skinner und deren stilgebende Richtung für den britischen New-Age-HipHop bekennen, aber auch die vergangen Jahre seiner Karriere zusammenfassen. Der Musiker schließt das Kapitel The Streets laut eigenen Aussagen mit einer Platte, die “nichts Neues bietet, aber die Stärken der Band bündelt” ab. Denn nach der geplanten Tour ist Schluss. Skinner hat alles gesagt, was er sagen wollte und sein experimentelles Potenzial ausgeschöpft. Was nach dieser Ära folgen soll und ob der Brite in andere musikalische Projekte involviert sein wird, bleibt abzuwarten. Zunächst liegt der Fokus auf Computers And Blues, das online ab sofort zur Verfügung steht. Seit der Veröffentlichung des großartigen Everything Is Borrowed hat Skinner über das Internet konstant neue Tracks veröffentlicht. Zwischendurch kursierte sogar eine inoffizielle EP dieser schnell produzierten Songs, in denen Skinner unter anderem der Schweinegrippe ein musikalisches Denkmal setzte. Seitdem der Titel seines neuen Albums feststeht, sind wieder einige neue Songs von Skinner aufgetaucht, die auf Computers and Blues auftauchen. Geboren wurde Skinner am 27. November 1978 in London. Unter dem Namen The Streets fing er an Musik zu machen, die vor allem die Alltäglichkeit reflektieren soll. Abgeleitet ist The Streets von Music from the Streets. Has It Come To This bedeutete seinen Durchbruch mit The Streets, als er 2001 in die Top 20 der Charts einstieg. Im Jahr darauf erschien auch Original Pirate Material, welches ebenfalls hoch gelobt und gut verkauft wurde.  A Grand Don’t Come For Free erschien 2004 und war ein Konzeptalbum zum Thema 1.000 Pfund Sterling zu verlieren und diese wieder zufinden. Nebenbei handelte es auch von Beziehungs-Achterbahnfahrten. Zwei Jahre später legte er The Hardest Way To Make Easy Living nach. Zu hoffen bleibt, dass Skinner sich es doch noch anders überlegt mit dem Ende der Streets, denn auch der Stream des neusten Werks begeistert. Die physische Version von Computers and Blues ist am 18. zu haben, dann findet ihr sie natürlich hier bei frents!

Incredigood – The Lonely Island bei frents

Ein Comedy Music Act, dessen Album man sich im Durchlauf anhören kann, ohne irgendwann doch gelangweilt zu sein? The Lonely Island geben einem das und noch viel mehr. The Lonely Island, aka Andy Samberg, Jorma Taccone und Akiva Schaffer sind derzeitig im Team der Saturday Night Live Crew und schon lange kein Geheimtipp mehr. Mit Incredibad haben sie ein einzigartiges Comedy Album voller fantastischer Hip Hop und RnB Songs abgeliefert. Statt einfach nur Genres durch den Dreck zu ziehen, kommt der Humor aus surrealen Wendungen, großartigen Refrains und dem Spiel der drei Nerds, sich als Popstars zu geben. Und weil vorwiegend Jorma die Songs produziert hat, sind wahre Glanzstücke wie etwa Oldschool bei Lazy Sunday, Aggro bei Like a Boss und sogar knackiger 90er Schmalz RnB bei Dick in a Box dabei. Etliche Gastsänger haben sich den Jungs an den Hals geschmissen, um mit machen zu dürfen beispielsweise Seth Rogen, T-Pain, Akon, Jack Black, Nathalie Portman, Jessica Alba und Justin Timberlake. Heraus kommt ein traumhaftes Potpourri an witzigen Tanzsongs. Ob Andy Samberg in Ras Trent den weißen Möchtegern Rastafari mimt, oder Norah Jones in Dreamgirl haucht “I thought you were a bag of trash”, The Lonely Island sind immer witzig, detailverliebt und überraschend. Ihr neustes Brainchild kommt im Frühling, doch ein paar Juwelen haben sie jetzt schon auf den Markt geworfen, die das Warten etwas erleichtern…Auf den Geschmack kommen könnt ihr jetzt bei frents mit dem ersten Album Incredibad und die neusten Ergüsse gleich hier entdecken…und heute mal noch eins, weil ich mich nicht entscheiden konnte

Party Down: Die beste Serie von der man noch nie gehört hat

Erfolglose Möchtergernkreative halten sich mit einem Catering-Service über Wasser. In Los Angeles, der Stadt der unerfüllten Träume ist diese Vorstellung nicht allzu abwegig. Party Down von Rob Thomas, Paul Rudd, John Enbom und Dan Etheridge ist die beste Comedy Serie von der man nie gehört hat. Ausgestrahlt wurde sie vom Pay TV Sender Starz in den USA; über das Internet und jetzt auch auf DVD darf man sich auch hier nun daran erfreuen. Und es gibt viel zu freuen. Die Charaktere haben teilweise den Traum, reich und berühmt zu werden, während der Protagonist Henry (Adam Scott) schon desillusioniert aus dem Showbiz ausgestiegen ist und ihr aller Chef Ron (Ken Marino) nur von seinem eigenen Suppenschnellrestaurant fantasiert. Im weißen Hemd und rosa Fliege bedienen sie auf verschiedensten Privatparties wohlhabende Menschen, natürlich bleiben servicetchnische Unfälle nicht aus. Bei den oft blamablen Begegnungen mit der High Society von L.A. stellt sich immer mehr heraus, dass auch nachdem alle Wünsche in Erfüllung gegangen sind, Frustration und Neurosen nicht einfach verpuffen und das ”gute Leben” nicht annähernd so sorglos ist, wie es aus der Ferne scheint. Party Down ist definitiv nicht langweilig. Anders als so viele enttäuschend oberflächliche, repititive Serien die man sonst im Fernsehen vorgesetzt bekommt, enthält diese Show nicht nur brillianten Humor und intelligente Dialoge, sondern bietet auch in jeder Folge eine provokative Geschichte, dank der realistischen Grundidee. Auch wenn es einen stetigen Fluss an absurden Witzen und lustigen Situationen gibt, ist Party Down sehr viel glaubwürdiger als solche Dramedies wie Weeds oder Glee. Die Charaktere bleiben in ihren Rollen und verändern sich nicht zum Wohle der Komödie, sie werden von niemandem ermutigt und scheitern immer wieder und jeder einzelne Darsteller bringt das unheimlich authentisch rüber. Vor allem handelt diese Serie von den größten Hoffnungen und Träumen und davon, wie Menschen sie manchmal dazu benutzen um das Glück im Hier und Jetzt abzuwehren. Staffel 1 und 2 gibt es bei frents zu entdecken!

The Black Keys’ Brothers, Musik wie früher

Es gibt kein schlechtes Lied auf Brothers. Dan Auerbach und der herrlich unaufgeregt trommelde Patrick Carney von The Black Keys transportieren selbst Lieder wie den Euro-Disco-Alptraum Never Gonna Give You Up in ehrbare Gefilde. Aber keiner der Songs ist ein Experiment, die sind organisch gewachsen und das beschert den Black Keys beste Bewertungen. Mit seinen 31 Jahren stapft Auerbach dermaßen souverän durch Rock, Soul und Blues, als würde er seit 100 Jahren die Luft der amerikanischen Musikgeschichte inhalieren. „Wir waren bisher einfach noch nicht reif genug, um zu wissen, wie man ein richtiges Rock’n’Roll-Album aufnimmt. Jetzt war es so weit“, sagt Carney zu ihrem sechsten Album. Simplizität ist ihr Steckenpferd, größtmögliche Transparenz ihr Ideal. Im Laufe von gut acht Jahren, war Minimalismus stets Methode, nicht das Ziel.Was man nicht konnte, wurde weggelassen. Das sieht man schon am Artwork, wo das, was einem jedes Cover irgendwie pompös gestaltet beibringen will, einfach in großen Lettern prangt. Gab es vorher nur Spuren von Junior Kimbrough oder R.L. Burnside, sind auf Brothers eindeutige Hinweise zu so unterschiedlichen Sachen wie T.Rex über The Meters bis hin zu dem Wu-Tang Clan (man höre Too Afraid To Love) kaum zu überhören. Es klingt verdammt nach früher. Und großartig. Entdecken bei frents!

Kiss Each Other Clean, Iron & Wine Meisterwerk bei frents entdecken

Vier Jahre nach dem in vielen Bestenlisten geführten The Sheperd’s Dog legt Sam Beam, der Kopf des Indie-Projekts Iron & Wine seine Schüchternheit, seinen federleichten Flüstergesang und das stille Nischendasein ab. Sein fabelhaftes neues Album Kiss Each Other Clean schafft den Sprung zur festen Instanz in der US-Folkrockszene. Darauf ist die noch grenzenloser gewordene Experimentier- und Spielfreude, die melodische Brillanz der Songs und die runde Produktion von Brian Deck zu entdecken. Vielleicht schönstes Beispiel ist die Ballade Godless Brother In Love, in der Beams Stimme, Harfe und Piano eine atemberaubende Verbindung eingehen. Wer hier nicht gegen einen Kloß im Hals oder zumindest Freudentränen ankämpfen muss, sollte sich dringend Gedanken über sein Gefühlsleben machen. Die weiteren Songs reichen von harmonieselig, über himmelhochjauchzend bis nostalgisch und unerwartet rau. Kiss Each Other Clean eröffnet 2011 mit einem hochambitionierten Folkrock-Album, das nicht leicht zu übertreffen sein wird. Bei frents gibt es das Meisterwerk auf Vinyl, wie es sich gehört!

Monster aus der Urzeit – Piranha bei frents

Vom Regisseur Alexandre Aja (The Hills Have Eyes) kam diesen Sommer der neue sexy Action Thriller PIRANHA in die Kinos – natürlich in 3D. Jedes Jahr schwillt die Einwohnerzahl des ruhigen Städtchens am Lake Victoria dank Spring Break  von 5.000 auf 50.000 an, ein Tumult aus Sonne und betrunkenem Spaß. Doch dieses Jahr gibt es eine größere Sorge als verkaterte Tage und Beschwerden von den ansässigen Senioren; eine neue Art des Terrors droht über Lake Victoria herein zu brechen. Nach einem unvorhergesehenen Unterwasserbeben schwimmen Schwärme von vorzeitlichen menschenfressenden Fischen im See, eine zusammen gewürfelte Truppe Fremder muss sich verbünden, um nicht als Fischfutter für die neuen rasiermesserscharf bezahnten Bewohner der Gegend zu enden.
Das zweite Remake des 1978 gedrehten Films, zielt anders als seine Vorgänger weniger darauf ab Angst und Schrecken zu verbreiten, Aja ist eher bestrebt mit seiner schwarz humor-istischen Darstellung des Spektakels die Lachmuskeln zu reizen. Viel nackte Haut, Splatter und die Tatsache, dass dieser Horror Streifen sich absolut nicht ernst nimmt macht ihn zu einem kurzweiligen Vergnügen und das nicht nur in 3D. Bei frents gibt es den Film auf DVD zum ausleihen und entdecken!

frents wünscht ein frohes neues Jahr 2011

frohes neues Jahr 20112010 war ein für frents sehr wichtiges Jahr. Unsere Plattform ist online gegangen. Wir haben viel Presseecho erhalten und wurden zum krönenden Abschluss für das Startup des Jahres nominiert.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all den vielen Helfern bedanken, die uns dazu verholfen haben, aus frents das zu machen was es ist. Die führende deutsche Peer2Peer Sharing Plattform in Deutschland!

Wir blicken mit Freude auf das kommende Jahr 2011, das für uns wahrscheinlich wieder so spannend werden wird, wie das letzte.

Alles Gute für 2011!

Deutschland schlafft ab – geballtes Halbwissen in einem Buch

Deutschland schlafft ab von Sara Zinn ist besser als Sarrazin: Alle Vorurteile, Stammtischthesen und Statistiken, die unser Land bestimmen, in einem Buch! Es sieht nicht gut aus für Deutschland. Die Inflation steigt. Der Euro wackelt. Die Staatsschulden drücken. Das Gesundheitssystem bricht zusammen. Die Bundeswehr kriegt nichts gebacken. Kurz: Deutschland schlafft ab. Und wer ist schuld? Die Ausländer. Die inkompetenten Politiker. Gierige Manager. Speziell Ackermann. Die Medien. Die Amis. Die Taliban. Und Mario Gomez sowieso. Endlich die ganze Wahrheit: »Der Cappuccino am Flughafen ist zu teuer!« und außerdem wertvollstes Halbwissen zu jeder Stammtischdebatte: »Jeder sechste Internist in Deutschland wurde schon mal von Patienten verprügelt.« Auch durch ihre umstrittenen Gen-Thesen (»Der Wulff stammt vom Köhler ab.«) schafft “Frau Zinn” es, die politische Debatte in Deutschland entscheidend zu intensivieren. Das Buch von Herrn Sarrazin hat eine Diskussion ausgelöst, in der die Menschen hin-und hergerissen waren. Fakt ist: Wer das Buch nicht gelesen hat, kann sich auch nicht wirklich ein glaubwürdiges Urteil erlauben. Dieses Erstlingswerk, nimmt so manche These gehörig auf die Schippe und macht aus einem Unwissenden einen schlagfertigen Halbwissenden. Deutschland schlafft ab ist eine gelungene Parodie, zu lesen gibt es das Buch natürlich bei frents!

frents im Infografik-Interview mit der Wirtschaftswoche

Jens Tönnesmann leitet den Bereich Gründerraum der Wirtschaftswoche. Dort schreibt er regelmäßig über interessante Entwicklungen aus der deutschen Startup und Gründerwelt. Mit frents hat er nun ein Infografik-Interview geführt. Wir freuen uns, dass wir hinter Coffee Circle die zweiten sein durften, die ein solches Interview mit Gründerraum gemacht haben. Die Infografik-Interviews sind eine sehr interessante neue Idee des Gründerraums. Dafür bekamen wir eine schablonenartige Vorlage, die wir dann so gut es geht ausgefüllt haben. Als kleinen Vorgeschmack auf unser großes Winterrelease haben wir dort bereits ein Regal eingezeichnet. Davon wird es demnächst sehr viel mehr zu sehen geben, wenn jeder User seine eigene “Library” bekommt. Diese ist zwar nicht aus Holz gemacht, sieht aber genauso aus. Wir sind mit den Arbeiten fast fertig und freuen uns sehr auf die Live-Schaltung der Neuerungen Anfang Januar.

Hier findet Ihr das Interview

Ein Traum im Traum – Inception bei frents

Regisseur Christopher Nolan (The Dark Knight)  stellt in seinem clever verschachtelten Thriller Inception die Frage nach der Echtheit der Realität. Wenn man aus einem Traum erwacht, der sehr intensiv war, weiß man im ersten Augenblick nicht wo man ist, was real ist, oder was geträumt war. So ähnlich fühlen sich die Figuren in Inception ständig, und so ähnlich fühlt man sich auch als Zuschauer, nachdem man den Film gesehen hat.
Nolan gelingt nicht nur ein clever konstruiertes Action-Abenteuer, sondern vor allem auch eine Verbeugung vor der gauklerischen Macht des Films. Erzählt wird die in einer nicht allzu fernen Zukunft spielende Geschichte einer Gruppe von Gaunern und Schwarz-markthändlern, die sich mittels Narkotika und einer obskuren Maschine in die Träume prominenter Wirtschaftsbosse schleicht, um dort Informationen zu extrahieren. Anführer der Gang – und talentiertester Anwender des Traumbetrugs – ist Cobb (Leonardo DiCaprio), ein gehetzt und fahrig wirkender Mann, auf den in seiner Heimat USA ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Der Industrielle Saito (Ken Watanabe) macht ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Statt Informationen zu stehlen, soll er einen Gedanken in das Unterbewusstsein eines Konkurrenten Saitos pflanzen. Inception heißt dieses unter Traumdieben als riskant und experimentell geltende Verfahren. Um echte Überzeugungsarbeit zu leisten, konstruieren Cobb und sein Team drei übereinander-liegende Traum-Ebenen, in die das schlafende Opfer nach und nach transportiert wird. Das Unternehmen ist tatsächlich nicht ohne Risiko, denn durch die tiefe Betäubung laufen alle Beteiligten Gefahr, nie wieder zu erwachen, sondern sich für immer in den Tiefen ihres Unterbewusstseins, dem Limbo, zu verlieren. Was kaum einer im Team weiß: Cobbs Psyche ist kurz davor, außer Kontrolle zu geraten. Immer wieder tauchen seine verstorbene Frau Mal (Marion Cotillard) sowie Fetzen einer zum großen Teil verdrängten Leidensbiografie in den Traumkulissen auf und werden zu bedrohlichen Störfaktoren.
Der britische Regisseur findet atemberaubende Bilder, um die gestalterische Macht des ruhenden Geistes zu illustrieren, etwa wenn die angehende Traumarchitektin Ariadne (Ellen Paige) zu Übungszwecken ganze Pariser Straßenzüge buchstäblich auf den Kopf stellt. Das Meisterwerk gibt es bei frents auf Blu-Ray und einen kleinen Kreisel natürlich auch. Den braucht man hinterher.