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Charles Leadbeater: We Think

Ein neues Buch ist erschienen, dass mit einem anschaulichen Video auf sich aufmerksam macht. Charles Leadbeater schreibt über die Kraft der Kreativität der Masse. Ich muss gestehen, dass ich das Buch noch nicht gelesen habe, aber alleine das Video ist es wert gezeigt zu werden. Hierin wird sehr schön dargestellt, was Web 2.0 eigentlich alles bedeutet. Ich denke man bekommt als Außenstehender einen recht guten Überblick über das Buzzword Web 2.0. So werden viele Dinge angesprochen, die wichtig sind, bspw. dass die nächsten Jahre zeigen werden, ob die Qualität des Web 2.0 tatsächlich nachhaltig gut ist und die Daten sicher oder, dass die Motivation des Beitragens zu einem öffentlichen und kostenlosen Dienst vielfach die eigene Anerkennung und Bestätigung ist. Viele dieser Fragen kenne ich aus meiner Diplomarbeit zum Thema “User Generated Content “, die am Insitut für Rundfunkökonomie der Uni Köln veröffentlicht wurde. Hier könnt Ihr sie runterladen.

Wir hoffen, dass auch frents es schaffen wird, mit einem Service, an dem viele Leute partizipieren, einen Mehrwert für jedermann und damit eine Art höheres Gut zu schaffen. Daher kann man den Inhalt des Videos sehr gut auf unseren Fall anwenden. Besonders schön finden wir natürlich den Satz:

In the past you were what you owned… Now you are what you share…

passt ja schließlich wie die Faust auf´s Auge!

Also ran ans sharen und gemeinsam etwas Großes erzeugen!

Und die friends von frents?

So, Zeit mal die Leute vorzustellen, die frents für uns ins Web gießen:

Nachdem Ferdinand und ich ziemlich lange nach einer Realisierungsmöglichkeit für frents gesucht haben, sind wir Ende des vergangenen Jahres fündig geworden. Grundlegende Frage war dabei, in welcher Sprache frents geschrieben werden sollte. Da momentan ein ziemlicher Hype um Ruby on Rails herrscht, hatten wir zunächst versucht hier genügend Leute zusammenzutrommeln. Allerdings stellte sich ziemlich schnell heraus, dass eben aufgrund des Hypes alle, die nur irgendwas mit Rails beherrschen, bereits irgendwelche Jobs hatten. Schließlich stießen wir auf Sven Herschel, der sich mit einer kleinen auf Java spezialisierten Agentur namens “Colored Code” selbständig gemacht hat. Er hat es geschafft uns davon zu überzeugen, dass eine java- basierte Entwicklung am Anfang zwar einen größeren Aufwand bedeutet, im Endeffekt jedoch Vorteile in Form von Stabilität, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit mit sich bringt. Colored Code arbeitet zudem mit dem
Framework JBoss Seam, das – ähnlich zu Ruby on Rails – eine schnelle Entwicklung der Businesslogik erlaubt.

Unter Colored Code sind für uns tätig:

- Sven Herschel, Diplom Informatiker, Leiter Programmierung und Webentwicklung

- Christian Czekay, Student der Informatik, Software Entwicklung

- Alexander Vock, Mediengestalter, Design- und Frontend-Entwicklung

Entwicklerteam

An dieser Stelle sei allen nochmal ganz herzlich für die bisherige engagierte Arbeit gedankt ;) weiter so!

frents, das sind wir:

Philipp Sebastian Rogge:

Philipp

Ich komme gebürtig aus Hannover. In Passau und Köln sowie in den USA und Argentinien habe ich BWL studiert. Derzeit arbeite ich im Investmentbereich der IT Agentur denkwerk in Köln. Der Stadt am Rhein bin ich also bisher auch nach dem Studium treu geblieben. Aber da wir frents in Berlin gegründet haben, wird es mich auf kurz oder lang in die Hauptstadt ziehen. Auf die Idee zu frents bin ich während eines Praktikums in München gekommen, allerdings hat sie sich seitdem stark verändert. Ich glaube wenn man ernsthaft darüber nachdenkt sich selbstständig zu machen, hinterfragt man seine Geschäftsidee immer und immer wieder, bis man sich traut den Sprung tatsächlich zu wagen. Da man gemeinsam weiter springt, bin ich sehr froh, Ferdinand für frents gewonnen zu haben!

Ferdinand Mühlhäuser:

Ferdinand

Ich bin in Frankfurt geboren und im Odenwald aufgewachsen. Während meiner Schulzeit habe ich ein Jahr in den USA verbracht und dann im Rahmen meines Mathematikstudiums ein Jahr Informatik in Schweden studiert. Da ich auch nach meinem Studium noch viele neue Herausforderungen annehmen wollte, habe ich Mitte 2001 bei der Unternehmensberatung Accenture angefangen. Im Laufe der letzten Jahre habe ich so mehrere deutsche und ausländische Großstädte kennengelernt und viel Erfahrung in internationalen Konzernen und kleineren Firmen gesammelt. Als mir Philipp im Mai letzten Jahres von der Idee zu frents erzählte, fand ich diese sofort sehr spannend. Seitdem arbeite ich mit ihm gemeinsam intensiv an der Umsetzung. Nach der Firmengründung im Juli letzten Jahres war eine der Hauptaufgaben neben der Konzeptarbeit die Suche einer enthusiastischen und leistungsfähigen Entwicklungstruppe. Diese haben wir Anfang Oktober in dem Team von Colored Code gefunden. Wir möchten sie Euch natürlich nicht vorenthalten…

frents

hier steht er nun, der Name, der unserem Team und uns seit Monaten den Schweiß auf die Stirn treibt, uns nicht schlafen lässt, das ein oder andere graue Haar verschuldet hat und unseren Geldbeutel schröpft…

Trotzdem finden wir den Namen für unser Startup sehr gelungen, denn er beinhaltet elegant versteckt unsere genaue Geschäftsidee. Wir möchten lieber noch ein bisschen warten, bis wir Euch die Idee tatsächlich erzählen, da wir momentan noch nicht ganz so weit sind. Allerdings kann ein interessierter Leser vielleicht nach aufmerksamen Bloglesen erfahren, worum es sich tatsächlich dreht.

In diesem Sinne eröffnen wir unseren frents-Blog und hoffen, dass Ihr fleißig an dem Werdegang unserer Idee teilhabt. Wir sind jedenfalls sehr gespannt und hoffen natürlich, dass Ihr es auch seid!

Also lasst Euch überraschen! ;)