Archive for 'Fractional Ownership'

Rachel Botsman erforscht collaborative consumption- What´s Mine is Yours

Rachel Botsman - What´s Mine is YoursRachel Botsman ist Co-Autorin eines neuen Buches, das die Entwicklung der Gesellschaft vom Hyper-Konsum hin zum kollaborativen Konsum beschreibt. Mit “What´s Mine is Yours” untersucht sie ein weltweites Phänomen, das Menschen zusammenbringt, überflüssigen Konsum reduziert und – so Botsman – in wenigen Jahren zum Standard des Konsumverhaltens werden wird. “Ich interessiere mich nicht für den Bohrer selbst oder die DVD an sich. Was ich haben will, ist ein Loch in der Wand oder der Film, der auf der DVD ist.” In dem Buch werden viele erfolgreiche Websites aufgeführt, die eine Veränderung der Welt bewirkt haben. Botsman teilt diese in drei Bereiche auf:
- Redistribution Markets. Hier entdalten bereits vorhandene Dinge in der Gesellschaft durch das Teilen einen weiteren Nutzen (Reduce, Reuse, Recycle, Repair und Redistribute).
- Collaborative Lifesyles. Hier werden Dinge wie Geld, Fähigkeiten und Zeit geteilt.
- Product Service Systems. Hier bezahlen Kunden nur für den Nutzen des Produktes, ohne das Produkt selber besitzen zu müssen.

Ich freue mich, dass die Entwicklung, auf der frents aufsetzt, als weltweiter Trend begriffen wird, der immer bedeutender wird. Das Buch könnt Ihr hier natürlich ausleihen.

Hier beschreibt Botsman den Trend auf einem TED-Talk in Sydney:

Und hier sieht man eine kleine Einführung zum Buch in sehr schöner Aufmachung.

Rent the Runway bekommt große Finanzierung

Die in New York ansässige Firma Rent the Runway, vermietet Designer und Haute Couture Kleidung. Eine prima Idee!

Nun hat die Firma nach Angaben der Security and Exchange Commission 15 Mio $ an Kapital aufgenommen. Angeblich von Bain Capital Ventures. Wir dürfen in Zukunft also mehr aus der Designer Ecke erwarten, wenn es ums Mieten geht. Vielleicht auch eine Idee für Deutschland? Hier der Artikel dazu auf Techcrunch.com.

frents Update: Amazon Service erweitert, Seite stabilisiert

An dieser Stelle zunächst einmal ein riesiges Dankeschön für das tolle Feedback, was wir zu der Seite erhalten haben! Die Kritik ist konstruktiv und so konnten wir uns in letzter Zeit daran machen einiges davon umzusetzen.

- Die Amazon-Funktionalität für das Einstellen neuer Sachen haben wir nochmal verbessert und erweitert. Auch wenn es für einen Artikel mehrere Preise gibt, werden nun stets die Neupreise von Amazon ausgelesen. Eine weitere schöne Sache ist, dass nun bereits die Produktbeschreibung von Amazon vorgeladen wird. Das ist meistens eine sehr gute Basis für eine eigene Beschreibung. Nur noch Besonderheiten oder spezielle Abholbedingungen müssen jetzt hinzugefügt werden. Außerdem funktioniert das ganze jetzt nicht nur mit ISBN (bei Büchern) und ASIN (Amazon Standard Identification Number, man findet sie bei Amazon in der Artikelbeschreibung), sondern zusätzlich bei CDs und DVDs auch noch mit der EAN, der Nummer unterhalb des Barcodes! Dadurch kann man jetzt seine komplette Bücher-, Film- und CD-Sammlung in nullkommanix bei frents einstellen.

- Wir haben die Seite weiter stabilisiert. Es gab noch einige Problemstellen in der Seite, die teilweise zum Abbruch oder zu Fehlern geführt haben. Hier haben wir nachgelegt und die uns bekannten Stellen beseitigt.

- Den Anmdelescreen haben wir ein wenig verbessert. Besonders die Usability des ersten Screens hat manchen Schwierigkeiten bereitet. Jetzt kann man seine Daten direkt eingeben.

- Zu guter letzt haben wir die Mails, die von frents versendet werden ein wenig geschliffen und schöner gemacht. Header und Footer werden daher nun nicht mehr als Bild eingebunden.

Wir freuen uns natürlich weiter über euer Feedback und bemühen uns, eure Wünsche so schnell es geht einzubauen, also schreibt uns bitte weiterhin fleißig über das Feedback-Formular auf der Seite. Vielen Dank!

Kevin Kelly – Wie sieht das Web in 5000 Tagen aus?

Kevin Kelly, einer der Gründer des Wired Magazines und Internet-Visionär, hat vor kurzem im Rahmen einer TED Konferenz (steht für Technology Entertainment Design und findet einmal im Jahr in Monterey, Kalifornien statt) einen interessanten Bericht darüber gehalten, wie sich dass Web in den nächsten 5000 Tagen entwickeln wird. Da das Web rund 5000 Tage alt ist, ist es also eine Sicht auf den gleichen Zeitraum seit Anbeginn des Webs in die Zukunft.  Unserer Ansicht nach vor allem interessant ist, dass  - Kelly nennt es “the internet of things”- in naher Zukunft jedes Ding und jede Sache einen Abdruck im Web haben werden. Alles wird also eine Information mit sich tragen, die es  - sei es über RFID oder eine andere Technologie – in Relation zu Personen stellen kann. Aber seht selbst:

 

Der Vortrag von Kelly ist auch Teil des aktuellen Trend Briefings auf Trendwatching.com namens “OFF=ON”. Der Bericht beschreibt, wie sich Elemente der Online Welt in die Offline Welt, also die reale Netzlose Welt verlagern. Auch hier sehen wir für frents einen interessanten Ansatz, da frents eine Verbindungsrolle zwischen diesen beiden Welten darstellt und sowohl Offline-Verhalten online bringt: leihen, mieten, Inventarisieren usw. aber auch Online-Verhalten offline: gemeinsam besitzen, Suchbarkeit, “cheap fast and easy”, 24/7 Erreichbarkeit, in Kontakt bleiben, miteinander teilen usw.

Neue Fractional Ownership Clubs

Ganz frisch auf Spiegel Online steht heute ein Bericht zu Supercar Clubs, die in Deutschland neu aufmachen. Seit März gibt es den Celerity Club in Berlin und seit 1. Mai den Hyde Club in Düsseldorf. Beide haben einen eigenen Fuhrpark, den sie gegen eine Eintrittsgebühr und dann bis zu 32.000 € pro Jahr an Interessenten zeitweise übergeben.

Vorbild sind bestehende Clubs in England, Italien und den USA. Nach Spiegel wurde der erste Club, der P1-Club in London, vom ehemaligen Formel1 Weltmeister Damon Hill gegründet.

Fractional Ownership

Wie kann man es sich leisten, ein teuers Auto zu fahren oder einen Privatjet sein eigen zu nennen, ohne mächtig in die Tasche greifen zu müssen? Ganz einfach: Man besitzt den Wagen oder den Jet nich alleine, sondern teilt ihn mit anderen Personen. Das ganze heißt dann Fractional Ownership. Unter diesem Motto haben sich im Laufe der Zeit die verschiedensten Dienstleister gebildet, die Fractional Ownership anwenden. Die Ideen reichen dabei recht weit und sogar Hunde lassen sich darüber zeitweise “besitzen”. Oder wie wäre es mit einem Trüffelbaum?

Michael Silverstein Autor von “Trading Up” schreibt: “[Fractional Owners] are pleased that they don’t have to deal with the hassles of maintenance, improvement and fluctuating value. They like to use the house or the boat as if it were a costume that they have rented for a special event.” Klingt stark nach Transumers, über die wir auch bereits berichtet haben.

Hier findet Ihr einen interessanten Artikel dazu mit zahlreichen Beispielen.

Wieso wir darüber schreiben: Normalerweise benötigt eine Fractional Ownership Agentur eine unglaubliche Menge an Bürokratie, um die verschiedenen Interessen und die zeitliche Verfügbarkeit der Kunden aufeinander abzustimmen und zu koordinieren. Auf frents machen die User es einfach selber. Wir bringen das Fractional Ownership Prinzip damit ins Web 2.0. Und das geht so leicht, dass das Prinzip des Fractional Ownership nicht nur auf Luxusgüter der Extraklasse angewendet werden kann, sondern auf alle Dinge, die Leute gemeinsam nutzen wollen. Ob das nun der Porsche ist, oder doch eher die Zahnbürste. Das bleibt den Usern selber überlassen ;)

Ihr habt das Fractional Ownership-Prinzip irgendwo entdeckt? Wir sind gespannt, von Euch zu hören! Mailt uns an info@frents.com