Archive for 'Fun Stuff'

Springbreak anstatt Ice Age

Viele dachten wohl dieser Winter nimmt gar kein Ende mehr. Und das aus gutem Grund: Der März wurde zum kältesten seit 100 Jahren. Die Luftmassen, die uns Mitte März getroffen haben waren die kältesten seit 70 Jahren. Hinzu kommt noch, dass der Winter 2013 der dunkelste seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen für die Sonnenscheindauer war. Und somit war die Depression vorprogrammiert. So auch bei mir, ich entledigte mich meiner kompletten Sommerausrüstung, im Glauben der Sommer käme wohl nicht mehr und wir steuerten direkt auf die nächste Eiszeit zu. Alles was das Leben für mich lebenswert machte landete auf dem Müll: Das Motorboot, die Tischtennisplatte, die E-Gitarre, das Bierbike, der Beachvolleyball, das Skateboard, der Grill, der solarbetriebene Ghettoblaster, die Bierbänke, der Sonnenschirm,  der Bambusliegestuhl und das Luxus Fußmassagegerät. Alles das würde man wohl nicht mehr brauchen für die anstehende Eiszeit. Wehmütig schmiss ich einen Gegenstand nach dem anderen auf den Müll. Das Bierbike erinnerte mich an die durchzechten Sommernächte mit meinen Kumpels, wobei es mich wunderte, dass es noch gut intakt war und wir es nie verloren hatten. Es ist schon ein, zweimal vorgekommen, dass ich morgens aufgewacht bin und  mich fragte„ Ey Mann, wo ist mein Bier Bike?“. Doch ich fand es dann immer in der näheren Umgebung, meistens schräg über den Fußgängerweg geparkt. Also weg damit. Das Luxusfußmassagegerät war ein Überbleibsel meiner Ex. Wir gingen gemeinsam Auf die Wies’n. Wir tranken zu viel und als wir am nächsten Tag zu dritt im Bett mit einem Italiener aufwachten konnte ich ihr nicht mehr in die Augen schauen, sie mir wohl auch nicht. Wir trennten uns. Ich wollte das Fußmassagegerät ohnehin schon lange loswerden. Weg damit. Meine neue Freundin kannte diese Geschichte zum Glück nicht, sie würde mir wohl auch nicht mehr in die Augen schauen können und das hätte dann ähnliche Konsequenzen. Der solarbetriebene Ghettoblaster oder wie ich ihn nannte: Chuck Norris. Das war er auch: der Chuck Norris unter den Getthoblastern. Er war einfach unzerstörbar. Er flog einige Male vom Gepäckträger und bekam regelmäßig unfreiwillige Bierduschen. Das kümmerte ihn nicht: Ein solarbetriebener Ghettoblaster braucht keine Sonne, die Sonne braucht einen solarbetriebenen Ghettoblaster. Jetzt wo die Eiszeit beginnt wird sich wohl selbst Chuck Norris geschlagen geben müssen, dachte ich bei mir und warf ihn auf den Müll. Wahrscheinlich haben wir diese Eiszeit dem echten Chuck Norris zu verdanken. Um sich nach dem Sport abzukühlen verursachte Chuck Norris eine Eiszeit, wurde mir einmal erzählt. Vielleicht ist ja was dran. So fuhr ich fort. Gegenstand für Gegenstand landete auf dem Müll. Und ich verfiel in eine tiefe Depression. Nach einigen weiteren dunklen Wochen und regelmäßigen Frustbesäufnissen, der Witterung wegen, fragte ich mich wie ich diese Eiszeit jemals überstehen soll und  wann Chuck Norris denn Sport gemacht haben könnte. War das wohl vor diesem Winter oder währenddessen? Egal. Man musste sich seinem Schicksal stellen. Schließlich war das auch nicht die erste Eiszeit. So strich noch einmal die Zeit ins Land. Bis auf einmal die Temperaturen stiegen und  die Sonne zum Vorschein kam. Die Sonne hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Man sagte mir nach ich hatte einst ein sonniges Gemüt. Was das zu bedeuten hat, habe ich mit dem Verschwinden der Sonne vergessen. Die Rückkehr der Sonne. Damit konnte niemand rechnen. Ich ging in den Keller um meine Sommerausrüstung zu holen und um mich dann endlich wieder den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Doch der Keller war leer und da kam es mir wieder: ich hatte vor einigen Wochen, in tiefer Depression, als noch feststand, dass die Eiszeit beginnt alles auf den Müll geworfen. Im Glauben ich würde es wohl nie wieder brauchen. Ich sah mich im Keller des Wohnhauses um. Ich lebte in einer Stadt. Alle anderen Keller waren bis zur Decke gefüllt mit allem Möglichen. Ich sah dort Schlauchboote, alte Diskokugeln, Pavillons, Fahrräder, Kicker, eine Bierbankgarnitur, eine Hollywoodschaukel, einen Webergrill, einen Durchlaufkühler für Bier und vieles mehr, was man zum Essen und Feiern draußen so braucht. Ich kam zu dem Entschluss mir alles wieder zu kaufen, außer vielleicht das Fußmassagegerät, das würde mich wohl zu sehr an den Italiener oder noch schlimmer gar an meine Ex erinnern. Ich kannte keinen der Nachbarn wirklich, man grüße sich zwar nett, aber ich würde nie auf die Idee kommen mir eine Biergarnitur oder ähnliches auszuleihen, geschweige denn zusammen zu feiern. Als ich kurz darüber nachdachte kam es mir irgendwie sinnfrei vor. So wie die Biergarnitur bei meinem Nachbarn im Keller aussah hatte dieser sie seit Jahren nicht mehr benutzt. Dann könnte ich sie ja haben, dachte ich bei mir. Bei mir würde sie wenigstens Verwendung finden. Nach diesem Gedanken entschloss ich mich Dinge in meiner Wohnung, die ebenfalls keine Verwendung mehr finden in den Keller zu räumen. Vor allem Bücher fielen mir in die Hände, meine Eltern und Großeltern schenkten mir immer Bücher, ich wüsste nicht dass ich auch nur eines davon gelesen hatte, ab in den Keller damit. Mit den Büchern landeten auch sämtliche DVDs im Kellerverließ. Wobei die meisten wohl potentielle Anwärter auf die goldene Himbeere waren. Nach und nach räumte ich alles was keinen Nutzen mehr fand in den Keller. Dahin wo es dann die nächsten 10 Jahre wieder ohne Verwendung liegen wird, schimpfte ich innerlich vor mich hin. So summierte sich das und der Keller war auf einmal wieder voll bis zur Decke. Ein Nachbar war ebenfalls im Keller und suchte etwas. Man grüßte sich. Es war der Nachbar dem die Biergarnitur gehörte. Ich hatte noch nie mehr als ein paar Worte mit ihm gewechselt. Ich fragte ihn, übrigens hieß er Chuck Norris, ob ich mir die Bierbankgarnitur ausleihen könnte ich würd gerne eine kleine Feier für die Überlebenden der Eiszeit machen, er wäre natürlich auch herzlichst eingeladen. Schließlich war er auch Überlebender. Er grinste und sagte er habe die Garnitur ohnehin Jahre nicht benutzt und das ich sie bei Bedarf immer haben könnte. Ich versicherte ihm, dass ich gut drauf aufpassen werde und er sich im Gegenzug  jederzeit auch einen Gewinner der goldenen Himbeere ausleihen könnte. Am nächsten Tag veranstaltete ich eine Party für alle Überblenden der Eiszeit 2013. Ich wusste nicht, dass so viele Menschen diesen Winter überlebt hatten. Die Party geriet ein wenig außer Kontrolle. Die Konsequenz: eine Hundertschaft Polizisten rückte an und als unser Freund und Helfer wissen wollte von wem die Party war kam Chuck Norris und verhaftete die Polizei.

Amerikanischen Schulbus mieten

Den deutschen Kindern war es bisher leider nicht vergönnt mit einem solchen Automobil zur Schule gebracht zu werden. Dafür können die etwas älteren Kinden dies nun nachholen!

Seit wenigen Tagen ist ein original amerikanischer Schulbus Chevrolet C 60 auf unserer Seite zu mieten. Ob fürs eigene Fahrvergnügen oder für ein aufmerksamkeitswirksames Event. Der Bus kann alle Wünsche bedienen. Mit einer liebevoll hergerichteten Innenausstattung die dem Komfort eines modernen Promotionsfahrzeugs in nichts nachsteht lässt sich jedes Event meistern.

Bei Kunden hinterlässt der Wagen einen bleibenden Eindruck, weiß der Organisator, der den Chevi so wie seinen anderen Bus – einen MAN – auf Events quer durch Deutschland zu Anlässen jeder Art anbietet.

Und hier kann man den Bus näher betrachten.

Nicht lustig das Leihen…

hm… mit frents wäre das wohl nicht so lustig. Da wüßte man, welche Sachen sich der Dinosaurier bis wann ausgeliehen hat.

Das Buch zum Film gibt natürlich bei frents… ohne Etikett ;)


NICHTLUSTIG 4 Trailer from Joscha Sauer on Vimeo.

Unser Anmeldescreen ist online!

So, jetzt ist es so weit! Seit gestern können wir fleißig Betatester sammeln. Und das auf eine – wie wir finden -  sehr elegante Weise: Jeder der sich für die Betaversion von frents anmeldet, verewigt sich auf unserer Beta-Wand und leiht einem anderen Betatester imaginär etwas. Im Laufe der Zeit hoffen wir dann einen prall gefüllten Bildschirm vorzufinden, der aus unhzähligen kreuz und quer-Verleihbeziehungen besteht und lustige und interessante Leihsachen aufweist. Je nachdem wie es dann um die Betaseite steht, lassen wir dann einen Teil der angemeldeten User zum Testen auf die Seite. Noch nicht dabei? Dann melde Dich jetzt an, auf www.frents.com

Viel Spaß

Die richtigen Klamotten… auch mit Bauch

Die richtigen Klamotten auch mit BauchDass der Transumer zahlreiche Formen annehmen kann, beweist ein neues Unternehmensbeispiel aus den USA, über das Springwise berichtet: Transitional Sizes bietet Kleidung zum Mieten an und zwar aus dem einfachen Grund, dass man auch während des Abnehmens immer nett aussehen möchte und es sich natürlich nicht lohnt, dafür extra teure Klamotten zu kaufen. Eine tolle Idee… die natürlich unnütz ist, wenn man sich die gerade passenden Kleider auch aus dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft ausleihen kann und das vielleicht sogar umsonst ;)

Hier gehts zum Artikel auf Springwise.

                   

Charles Leadbeater: We Think

Ein neues Buch ist erschienen, dass mit einem anschaulichen Video auf sich aufmerksam macht. Charles Leadbeater schreibt über die Kraft der Kreativität der Masse. Ich muss gestehen, dass ich das Buch noch nicht gelesen habe, aber alleine das Video ist es wert gezeigt zu werden. Hierin wird sehr schön dargestellt, was Web 2.0 eigentlich alles bedeutet. Ich denke man bekommt als Außenstehender einen recht guten Überblick über das Buzzword Web 2.0. So werden viele Dinge angesprochen, die wichtig sind, bspw. dass die nächsten Jahre zeigen werden, ob die Qualität des Web 2.0 tatsächlich nachhaltig gut ist und die Daten sicher oder, dass die Motivation des Beitragens zu einem öffentlichen und kostenlosen Dienst vielfach die eigene Anerkennung und Bestätigung ist. Viele dieser Fragen kenne ich aus meiner Diplomarbeit zum Thema “User Generated Content “, die am Insitut für Rundfunkökonomie der Uni Köln veröffentlicht wurde. Hier könnt Ihr sie runterladen.

Wir hoffen, dass auch frents es schaffen wird, mit einem Service, an dem viele Leute partizipieren, einen Mehrwert für jedermann und damit eine Art höheres Gut zu schaffen. Daher kann man den Inhalt des Videos sehr gut auf unseren Fall anwenden. Besonders schön finden wir natürlich den Satz:

In the past you were what you owned… Now you are what you share…

passt ja schließlich wie die Faust auf´s Auge!

Also ran ans sharen und gemeinsam etwas Großes erzeugen!

Leihen ist einfach Spitze!!

Da kann man mal sehen, was für Spaß man beim Leihen haben kann (… und dass man mit den Sachen vorsichtig umgehen sollte!)

Nickeoldeon nimmt´s uns hofffentlich nicht übel ;)

PS: Ihr habt coole oder lustige Links, Videos oder Fotos zum Leihen oder Mieten gefunden? Schickt sie uns an info@frents.com und wir packen sie in den Blog!