Kaufst Du noch oder teilst Du schon? Die Impulse präsentiert frents.com

Im Café Schwarz-Sauer auf der Kastanienallee saß ich vor kurzem mit Felix Wadewitz von Gruner + Jahr. Begeistert haben wir über die Bewegung gesprochen und philosophiert, die derzeit in aller Munde ist. Sharing realer Güter im Web und in nie gekannten Ausmaßen. Nun ist die Zeitschrift Impulse für den Monat Juni erschienen und trägt den schönen Titel “Kaufst Du noch oder teilst Du schon? Das Ende der Wegwerfgesellschaft: Was Unternehmer über den Konsum von morgen wissen müssen.”

Ich freue mich sehr, dass frents dabei eine große Rolle spielt. Neben Nachbarschaftsauto und anderen neuen Service Dienstleistern wird frents als Internet der Dinge umfangreich vorgestellt. Grundlage für diesen Trend ist das von der australischen Trendforscherin Rachel Botsman herausgegebene Buch “What´s mine is your´s – The Rise of Collaborative Consumption”. Hier kann man es auf frents kostenlos ausleihen.

Die Impulse stellt anschaulich dar, wie sehr nun auch in Deutschland dieser Trend Fuß fasst und mit eigenen innovativen Geschäftsideen aufwartet. Collaborative Consumption ist in Deutschland angekommen und das nicht als Hirngespinst sondern als nutzergetriebene Entwicklung mit großem Potential.

Assassin’s Creed: Brotherhood jetzt auch für den Mac!

Mit Assassin’s Creed: Brotherhood (Ubisoft) wird klar, dass der Kampf zwischen Attentätern und Templern noch lange nicht vorbei ist. Zeitlich knüpft Assassins Creed: Brotherhood direkt an den zweiten Teil an, sowohl die Abenteuer von Desmond Miles in der nahen Zukunft, als auch die von Ezio Auditore im Spätmittelalter.
Wie ein Adler thront Ezio auf einem schmalen Holzbalken, hoch über den Dächern von Rom. Und genau wie der majestätische Vogel auf der Jagd nach Beute, lässt er sich mit ausgebreiteten Armen und flatterndem Gewand in die Tiefe fallen und landet ungebremst in einem Heuhaufen. Wer die Serie kennt, weiß, dass ein solcher Sturz der Spielfigur nichts anhaben kann – es ist einfach die Art und Weise, in Assassin’s Creed die Gegend zu erkunden. Durch jeden erklommenen Aussichtspunkt wird ein Stück der Karte synchronisiert. Auch sonst hat sich am Grundprinzip des Spiels nicht viel geändert: Ezio klettert, rennt und hüpft immer noch wie ein Parkour-Weltmeister über die Häuserdächer hinweg und versteckt sich inmitten von Menschengruppen, um von Feinden nicht entdeckt zu werden. Auch die Prince of Persia-ähnlichen Kletterrätsel sind wieder dabei. Sie erwarten vor allem Desmond, wenn er die Aufgaben im Romulus-Versteck (ähnlich der Assassinen-Gräber in Assassin’s Creed 2) lösen muss. Geht es hinunter in einen der Dungeons, braucht es manchmal ganz schöne Hirnanstrengung, um von einem Raum in den nächsten zu kommen. Wie die Vorgänger läuft auch der dritte Teil halblinear ab. Auf der Karte werden neue Story-Missionen stets als Ausrufezeichen angezeigt. Aber auch alle Nebenmissionen, Geschäfte, Personen und sonstigen Örtlichkeiten finden auf der Karte ihren Platz.
Der Serie wird mit einem Mehrspieler-Modus zu neuen Höhenflügen verholfen. Anders als der typische Einzelspieler-Charakter des Games vielleicht vermuten lässt, gelingt das sogar richtig gut. In der Geschichte von Brotherhood ist der Multiplayer-Modus ein Übungnetzwerk von Abstergo. In vier Modi heißt es für die Teilnehmer, sich zu ver- stecken, die Gegner zu jagen und natürlich auch, gejagt zu werden. Als Charakter können sich die Teilnehmer zwischen 14 teils freispielbaren und aufrüstbaren Figuren entscheiden (weitere gibt’s in Sondereditionen und als Download). Die Besonderheit des Mehrspieler-Modus ist die belebte Stadt, in der sich die Mitspieler verstecken und sich gegenseitig unentdeckt beobachten können.
Grafisch ist Brotherhood etwa auf dem Stand von Assassin’s Creed 2. Innerhalb der Stadt, braucht sich das Spiel nicht vor anderen Sandbox-Titeln zu verstecken, es bietet plastische und glaubwürdige Gebäude, viele kleine Details, tolle Charaktere und Animationen sowie eine schier unglaubliche Weitsicht. Die gelegentlichen Ruckler und Zeilenverschiebungen fallen kaum ins Gewicht.
Die Geschichte um Ezio Auditore ist dicht und wendungsreich, so wie man es von der Serie gewohnt ist. Schön ist auch, dass Assassin’s Creed: Brotherhood trotz des neuen Mehrspielermodus eine voll- wertige und umfangreiche Einzelspieler-Kampagne besitzt, die dank einiger Neuerungen auch für Hardcore-Assassinen nicht langweilig wird. Assassin’s Creed: Brotherhood ist der würdige Nachfolger, den Assassin’s Creed 2 verdient hat. Seit März 2011 ist das Spiel für Windows erhältlich und gestern folgte die Version für Mac-User. Versionen für PS 3, XBox360, PC und Mac gibt es natürlich bei frents!

Das Neue der Guillemots: Nicht wie erwartet

Die britische Band Guillemots eröffnet ihr neues Album Walk The River mit dem gleichnamigen Lied, einem Track der mehr und mehr wird, mit einsamen Drumbeat beginnt, um bald gefolgt von Fyfe Dangerfields weicher Stimme zu einer dichten melancholischen Melodie zu werden. Der Text “Walk the river like a hunted animal” ist überwältigend und mit solch gestochen scharfer Emotion abgeliefert, dass er Hörer dazu einlädt, innezuhalten und die Nachricht des Liedes aufzunehmen. Jedes folgende Lied auf Walk The River trägt etwas sentimentales in sich. Der Text ist gezeichnet von Nostalgie, die Kompositionen fühlen sich sehr persönlich an und ein Gefühl von Verlust zieht sich durch das komplette Album. Musikalisch ist dieses Album beachtlich. Es ist atmosphärisch, voll von mystischem Hall und klingenden Tönen. Das Album macht generell einen kalkulierteren Eindruck als vorangegangene Releases. Keine Spur von dem wilden Gesang wie auf Kriss Kross oder von der euphorischen Romantik auf Made Up Love Songs #43, es ist sehr viel langsamer und trauriger. Walk The River ist bisher die erwachsenste Platte der Guillemots, angefüllt mit empfindlichem Songwriting und schmerzhaft genauen Lyrics. Es ist nicht was man erwartet und doch oder gerade deshalb wunderschön. Jetzt bei frents entdecken und eintauchen in die Melancholie am Fluss!

Skippy Stirbt

Skippy Stirbt ist der lang erwartete neue Roman von Paul Murray. Nach seinem viel zu wenig ge- lesenem Debut An Evening of Long Goodbyes herrschte 7 Jahre lang Funkstille, nun ist endlich klar, was er in dieser Zeit getrieben hat: er schrieb die 661 wundervollen Seiten von Skippy Stirbt, eines der bewegensten und originellsten Bücher des jungen Jahres 2011. Skippy ist Daniel “Skippy” Juster, den Spitznamen verdankt er einer unglücklichen Ähnlichkeit zu einem bestimmten TV Kängeru. Er ist Internatschüler am Seabrook College, einer teuren katholischen Schule in Dublin und in dem Alter wo “auf einmal jeder groß und unbe- holfen ist und über saufen und Sperma redet.” Skippys bester Freund ist der korpulente Computer Crack Ruprecht, der Roman beginnt mit einem Doughnut-Wettessen der beiden im Ed’s, der Stammkneipe der Seabrook Studenten. Ruprecht ist geschockt als Skippy auf einmal von seinem Stuhl fällt. Er erstickt nicht, aber Ruprecht kann nichts tun, außer seinem Kumpel zu zusehen, wie er “Sag es Lori” mit Doughnut Marmelade auf den Boden schreibt bevor er verendet. Danach geht die Geschichte rückwärts und weitet sich aus, erklärt nicht nur was Skippy gemeint hat und wer Lori ist, sondern der Leser macht auch Bekannt- schaft mit Howard dem Feigling, einem Geschichts-lehrer, der schamvoll zurückkehren musste von einer gescheiterten Karriere in der Stadt. Er verbringt die meiste Zeit mit dem erfolglosen Versuch den anstreng- enden Annäherungsversuchen des Schauspiellehrers aus dem Weg zu gehen und lebt mit seiner amerika- nischen Freundin Halley, die sich in ihn verliebt hatte weil er “Irisch aussieht”, “damit meinte sie eine An- sammlung ungenauer Wesenszüge – blasse Haut, schütteres Haar, generelle Kränklichkeit – die zusammen einen mysteriösen starken romantischen Effekt haben”. Howard, jedoch wurde der Kopf von der schönen Vertre- tungslehrerin Miss McIntyre verdreht, die ihm in ihrer ersten Unterhaltung sagt: “Weißt du, ich werde nicht mit dir schlafen.” Natürlich tut sie es doch, was schlimme Folge hat, vor allem für den Halloween Ball, den die beiden eigentlich zu der Zeit beaufsichtigen sollen. Auf diesem Ball traut sich Skippy auch endlich Lori, eine Schönheit weit außer- halb seiner Liga, von St Brigid’s, einem Mädcheninternat auf der anderen Straßenseite, anzusprechen. Aber Lori hat sich hoffnungslos verliebt in den mit Drogen dealenden Carl, der weniger Schuljunge als psychotischer Krimineller im Training ist. Und Carl kann schlecht mit Konkurrenz umgehen. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Es steckt so viel mehr in diesen Seiten und Murray ist gut in fast allem davon. Brilliant zum Bei- spiel fängt er die Kombination aus Glaubhaftigkeit und Zynismus ein, die 14 Jahre alt sein definiert. Skippys Klassenkameraden hören Ruprecht aufmerksam zu, als er ihnen seinen Plan zum Öffnen einer Tür zu alternativen Universen anvertraut und sagen da- raufhin mit vollem Ernst, “Ich wünschte ich wäre in der elften Dimension. Mit ein paar Pornos.” Wie bei allen guten komischen Romanen schlägt ein schwarzes Herz unter der lustigen Oberfläche und Murray scheut sich nicht vor schwierigen Themen. Skippys Ableben kommt nicht etwa da vor, wo man es chronologisch erwartet und der Autor nimmt sich Zeit, das nachfolgende zu entdecken. Es gibt auch Verletzlichkeit und Liebeskummer und echten Schmerz. Ruprecht benutzt sogar die Stringtheorie um zu beweisen dass das Universum vielleicht sogar “gebaut ist aus Einsamkeit” und genau so fühlt sich die Jugend an. Paul Murrays Schreibe sprüht nur so vor Wortwitz während er mit Leichtigkeit diverse Stile und Erzählperspektiven jongliert. Nach 660 Seiten stellt man mit Wehmut fest, dass das Buch schon zu Ende ist. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dem sei gesagt, dass Skippy auf Platz 3 der Time Top 10 Fiction Books 2010 steht und für den Man Booker Price 2010 nominiert war. Und dass es Skippy Stirbt bei frents gibt!

Hollywood Alltags Wahnsinn

Curb Your Enthusiasm ist eine der lustigsten US- Serien der Gegenwart, ein Spektakel an gnadenlosem Humor des amerikanischen Komikers, Drehbuch- autors und Schauspielers Larry David, der sich in dieser TV-Show selbst spielt. Der heute 63-jährige New Yorker wurde als Miterfinder, Autor und Produ- zent der in den USA sagenhaft erfolgreichen Sitcom Seinfeld absurd wohlhabend. Curb Your Enthusiasm zeigt Larry Davids vermeintlichen Alltag in Hollywood, wo er schwer reich, gelangweilt und meist mürrisch die Zeit mit Alltagsdramen der besonderen Art totschlägt. Er plagt sich mit Problemen wie: Darf man vor der Synagoge Wagner pfeifen? Wie ärgert man Leute, die zu laut am Nebentisch telefonieren? Hat man Zeit, mit seiner zu Tode geängstigten Gattin zu telefonieren, wenn gerade der Fernseher repariert wird? Soll man Blumengebinde zum Weiterverschenken von Gräbern klauen? Pinkelt man im Stehen oder im Sitzen? Oder wie vermeidet man öde Partys ohne abzusagen? Bei dem daraus zuverlässig resultierenden Wahnsinn unterstützen ihnen neben den Mitgliedern einer kleinen Stammbesetzung (Frau-Manager-Bester Freund) diverse Hollywood-Kollegen wie Ben Stiller, Martin Scorsese, Mel Brooks und Ted Danson (berühmt geworden als Wirt Sam Malone aus Cheers). Einzigartig an der Serie ist, dass Larry David bei dieser Inszenierung seines Fake-Alltags den Schauspielern bei jeder Episode nur das Thema vorgibt und Dialoge immer spontan entstehen. Seit nun schon sieben Staffeln hat sich Curb Your Enthusiasm damit in den USA vom Kritiker-Hit zum respektablen Quoten-Erfolg entwickelt. Ob Lass es, Larry! die ideale deutsche Titel-Alternative ist, kann man bezweifeln. Und obwohl hier alles akkurat übertragen wurde, verliert der lustige Wahnsinn von Larry David im Deutschen viel von seiner Magie. Denn Humor, der auf Sprachwitz basiert, ist eigentlich nicht zu synchro- nisieren. Das war einst bei Monty Python so, und auch bei Larry Davids Superhit Seinfeld, der hierzulande kaum Beachtung fand. In den USA startet dieses Jahr die achte Staffel von Curb Your Enthusiasm, bei frents gibt es die Staffeln 1 bis 6 auf DVD!

frents gewinnt den eco Content Star 2011

Donnerstag Abend wurde es plötzlich ganz still in den Vulkanhallen in Köln, als acht Gründer und Unternehmer auf der Bühne des Eco Internetverbandes beim Cologne Web Content Forum aufmerksam den Worten von Niko Waesche lauschten. Niko setzte an, um den Sieger des Elevator Pitches 2011 zu benennen: “Es ist vielleicht an der Zeit ein Startup zu küren, das nicht eine Community der Menschen, sondern eine Community der Dinge betreibt”, sagte der Manager des German Media Pools und dann war es klar: frents gewinnt den Preis für das innovativste Content-Startup des Eco Verbandes 2011! Wir haben uns riesig gefreut, für diese schöne Auszeichnung und beerben den Sieger des vergangenen Jahres coupies.de.
Nur 60 Sekunden lang durfte man seine Idee präsentieren und der Jury, bestehend aus Dr. Niko Waesche vom GMPVC German Media Pool, eco Geschäftsführer Harald Summa, Christine Schmidl vom High-Tech-Gründerfonds und Ibrahim Evsan von UP Web Game präsentieren.
Weitere Sieger des Abends waren Zeit Online als bestes Content Portal und die Deutsche Welle als bestes content Format.

Am 8. April ist Dino D-Day!

Eigentlich sind Ego Shooter vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges schon langweilig. Immer das gleiche Waffenarsenal und die immer gleichen Atlantik- bzw. Pazifikstrände bringen viele Spieler heutzutage nur noch zum gähnen. Nun wird das altbekannte Sze- nario mit einem völlig neuartigen Spielelement angereichert. Mit Dinosauriern. Klingt bescheuert? Absolut! Und dennoch setzt Dino D-Day vom kalifornischen Entwickler 800 North LLC genau auf diese trashige Kombination. Die Ur-Zeit-Biester haben scheinbar gerade Hochsaison. Egal ob Orion: Prelude oder Jurassic Park – The Game, T-Rex und Konsorten sterben zumindest virtuell nicht aus. Und jetzt gibts da noch Dino D-Day, was das ganze auf die Spitze treibt. Im Spiel ist es den Nazionalsozialisten gelungen Dino- saurier wieder zum Leben zu erwecken und setzen diese nun im Kampf gegen die Alliierten ein. Bei Dino D-Day handelt es sich um einen Multiplayer-Shooter, bei dem die Spieler nicht nur in die Haut menschlicher Soldaten schlüpfen können, sondern auch in die von 3 verschiedenen Sauriern (Raptor, Desmatosuchus und Dilophosaurus). Dino D-Day startete als Half Life 2-Mod, ist aber auf Steam ab dem 8. April 2011 als eigener Titel erhältlich. Vorerst wird es nur Multiplayergefechte geben. Mit allem, was so dazu- gehört: Dinos, Nazis, unterschiedlichste Waffen und scheinbar sogar Aliens. 12 Klassen, 5 Maps und 3 Modes sollen für längere Zeit an den Bildschirm fesseln. Weitere Maps, Modi und Charaktere werden nach und nach kostenlos folgen. In einem Jahr soll dann auch eine Singleplayer-Kampagne fertig sein, mit “niveauvoller” Geschichte. Ein frents User hat das originelle Game bereits vorbestellt,
jetzt entdecken
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frents setzt laut Wirtschaftswoche erfolgreich auf neuen Trend!

Wir sind in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche. Jens Tönnesmann vom Gründerraum führt unter dem Titel “Mit Vollgas in die Unabhängigkeit” 14 Unternehmen auf, die erfolgreiche auf neue Trends setzen. Dazu wird beschrieben, auf welche Trends die jungen Unternehmen setzen. Im Bereich “Mobiles Leben” ist frents neben Mobile Melting, Intelligent Apps, 9flats und Tamyca genannt und sogar als einziges Unternehmen mit Foto vertreten, was uns natürlich sehr freut. Ab jetzt dürfen wir uns also offiziell als eines der “vielversprechendsten Startups” bezeichnen! Hier kann man sich den Artikel ansehen.

frents Montagsknaller: R2D2 fürs Heimkino

Der Traum eines jeden Star Wars Fans wird wahr: Ein R2D2 DVD Projektor, der sich mit einer Fernbedienung, im Millenium Falcon Design, frei steuern lässt. Sogar der Kopf kann rotieren und sowohl R2D2 als auch die Fernbedienung haben Licht- und Soundeffekte. Durch das neigen der Füsse kann er auch an die Decke projezieren und man kann gemütlich im Liegen Filme gucken. Abgespielt werden können DVDs und CDs oder auch externe Videoquellen. Außerdem werden Speicherkarten, USB-Sticks und mit einer integrierten Dockingstation sogar iPods unterstützt. Zwei integrierte 10-Watt-Lautsprecher sorgen für den passenden Sound. Die Fernbedienung steuert alle Bewegungen des Roboters sowie alle Video- und Audiofunktionen. Sie gibt sogar voll Kontrolle über das Menü des iPod, welches ebenfalls projiziert werden kann. Den wahrgewordenen Roboter-Traum bei frents entdecken!

Pierce Brosnan NICHT als James Bond

The Matador bzw. Mord und Margaritas ist eine gelungene Satire der James Bond Filme. Julian (Pierce Brosnan) und Danny (Greg Kinnear) beobachten den Triumph eines Matadors inmitten einer prall- gefüllten Stierkampfarena in Mexico City. Es komme darauf an, das Tier mit einem sauberen Stich zu töten, sonst reagiere das Publikum empört, erklärt Julian. Er weiß wovon er redet. Sich selbst bezeichnet er als facilitator of fatalities, grob übersetzt heißt das Erleichterer von Todesfällen. Der Killer und der Geschäftsmann, beide strauchelnd in ihrem Beruf, treffen bei Margaritas an einer mexikanischen Hotelbar aufeinander. Der Matador bekommt zunehmend zittrige Hände, Versagensängste. In seiner Lebenskrise wendet sich Julian an Danny. An der Hotelbar lässt er einfach nicht ab von diesem Mann, der das scheinbar gegensätzlichste Leben führt: ein Durchschnittsmensch mit Durchschnittssorgen. Kein sexueller Rumtreiber wie Julian, sondern relativ glücklich verheiratet mit Carolyn (Hope Davis). Was Regisseur Richard Shepard aus dieser Freundschafts Konstellation macht, ist nicht nur erwähnenswert, sondern auch recht erstaunlich. Berühmte Duos der Film- geschichte funktionierten immer als erstes über ihre erkennbaren Unterschiede, häufig gesellte sich ein kleiner drahtiger oder schlacksiger zu einem großen korpulenten, der oftmals den einfältigeren Part gab. Enervierend der eine, kratzbürstig der andere. In Mord und Margaritas (The Matador) lebt das Paar von seiner Ähnlichkeit. Womit der Regisseur die gesamt Zeit spielt, das sind nicht die Differenzen, sondern die Überschneidungen der beiden Figuren. So legt der Film es mehrmals nahe, dass Julian genauso gut zum liebenden Ehemann in der Vorstadtidylle werden könnte, während Danny sicherlich auch ein talentierter Auftragskiller wäre. Diese Herangehensweise macht einen Großteil der Ambivalenz des Films aus. Mord und Margaritas unterläuft immer wieder Erwartungs- haltungen seiner Zuschauer, was ihn neben einer zum Teil ausgeklügelten Semi-Trash-Hommage zu einem amüsanten und unterhaltsamen Film macht. Selbst entdecken bei frents!