Herzrasen auf der Flucht bei Scotland Yard

Im Zeitalter der vielfältigen Computerspiele, Konsolen und Reallife-Rollenspiele, mag das Brettspiel vielliecht etwas angebstaubt wirken, aber Scotland Yard von Ravensburger bietet mindestens so viel Nervenkitzel wie viele virtuelle Strategie- oder Egoshooterspiele. Höchstens 6 Spieler können an der aufregenden Jagd durch die Straßen von London teilnehmen, dabei ist einer Mister X. Als gefürchteter und gewitzter Verbrecher muss dieser vor den Detektiven flüchten, dabei können die Spieler Taxi, Bus und U-Bahn benutzen. Mr. X hat außerdem Tickets für die Fähre. Als Detektiv weiß man nicht wo der Verbrecher ist, man kann nur raten und sich strategisch mit den anderen absprechen um ihn langsam einzukreisen. Ab und zu muss der Gejagte preis geben wo er ist, damit die Detektive nicht völlig im Dunkeln tappen. Natürlich macht die Rolle von Mister X am meisten Spaß, bereitet aber auch am meisten Herszrasen. Es gibt unterschiedliche Strategien, die zur Verwirrung der Häscher dienen, aber nahe kommen sie einem irgendwann doch und dann ist es schwer einen kühlen berechnenden Kopf zu bewahren. Auch schummeln ist bei diesem Spiel so gut wie unmöglich: am Ende kann jeder an Hand des Fahrplans des Verbrechers, auf dem er die Stationen, die er angefahren hat eintragen muss, genau sehen, ob er sich an die Regeln gehalten hat oder nicht. Das Spiel gibt es schon seit den achtziger Jahren, seitdem wurde der Stadtplan immer mal wieder aktualisiert, inzwischen gibt es auch ein Mister X – Flucht durch Europa und ein ähnliches Spiel mit dem Stadtplan von New York. Alle haben gemeinsam, dass sie die Nerven testen und einen nahe an den Rand des Wahnsinns bringen können. Selbst erleben bei Scotland Yard auf frents!

frents Montagsmusik: The King Is Dead von The Decemberists

Die Folkweltmeister aus Portland, Oregon schaffen zum wiederholten Male etwas Bemerkenswertes: Ihr längst überfälliges neues Werk The King Is Dead ist durchgehend konservativ und doch etwas Niedagewesenes. Nach Picaresque (2005) verließ die Band die Indieszene, das Bangen um ihr Überleben im Haifischbecken der Majors begann. The King Is Dead ist der dritte Longplayer der Decemberists bei Capitol. Seine zwei Vorgänger waren sperrige Werke: Sowohl The Crane Wife (2006) als auch The Hazards Of Love (2009) waren Konzeptalben, die musikalisch den recht leichtfüßigen Folk des Quintetts mit Progressive Rock-Allüren beschwerten. Das funktionierte auf The Hazards Of Love nicht so wirklich; auf The Crane Wife teilweise ganz gut. Auf dem neuen Album schlägt ihr ätherisch-schwebender, von britischen und bisweilen auch osteuropäischen Einflüssen geprägter Folk-Sound von früher Wurzeln in amerikanischer Heimaterde Ein gutes Beispiel ist die wunderbare Ballade Down By The Water, bei der man zuerst an R.E.M. (Peter Buck hat auch daran mitgearbeitet) denken muss, dann (nicht nur wegen der Mundharmonika) an Bob Dylan (mit dem sich die Decemberists schon eine Bühne teilten), bis man versteht, dass dies einfach die legitimen Erben von Bob Dylan und R.E.M. sind, dass sich nur so das Heute von Menschen anhören kann, die das Gestern nicht erlebt, es aber verehrt haben. Eine ganz große, ein moderne Altherrenplatte, die es deswegen auch klassisch auf Vinyl bei frents zu entdecken gibt!

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frents Montagsmusik: Computers and Blues

Schon wieder Musik: Heute das neue The Streets Album Computers and Blues. Glaubt man dem Briten Mike Skinner,dann ist dieses am 18. Februar erscheinende Album, das letzte unter dem Alias The Streets. 14 Songs, die sich zu den frühen Werken von Skinner und deren stilgebende Richtung für den britischen New-Age-HipHop bekennen, aber auch die vergangen Jahre seiner Karriere zusammenfassen. Der Musiker schließt das Kapitel The Streets laut eigenen Aussagen mit einer Platte, die “nichts Neues bietet, aber die Stärken der Band bündelt” ab. Denn nach der geplanten Tour ist Schluss. Skinner hat alles gesagt, was er sagen wollte und sein experimentelles Potenzial ausgeschöpft. Was nach dieser Ära folgen soll und ob der Brite in andere musikalische Projekte involviert sein wird, bleibt abzuwarten. Zunächst liegt der Fokus auf Computers And Blues, das online ab sofort zur Verfügung steht. Seit der Veröffentlichung des großartigen Everything Is Borrowed hat Skinner über das Internet konstant neue Tracks veröffentlicht. Zwischendurch kursierte sogar eine inoffizielle EP dieser schnell produzierten Songs, in denen Skinner unter anderem der Schweinegrippe ein musikalisches Denkmal setzte. Seitdem der Titel seines neuen Albums feststeht, sind wieder einige neue Songs von Skinner aufgetaucht, die auf Computers and Blues auftauchen. Geboren wurde Skinner am 27. November 1978 in London. Unter dem Namen The Streets fing er an Musik zu machen, die vor allem die Alltäglichkeit reflektieren soll. Abgeleitet ist The Streets von Music from the Streets. Has It Come To This bedeutete seinen Durchbruch mit The Streets, als er 2001 in die Top 20 der Charts einstieg. Im Jahr darauf erschien auch Original Pirate Material, welches ebenfalls hoch gelobt und gut verkauft wurde.  A Grand Don’t Come For Free erschien 2004 und war ein Konzeptalbum zum Thema 1.000 Pfund Sterling zu verlieren und diese wieder zufinden. Nebenbei handelte es auch von Beziehungs-Achterbahnfahrten. Zwei Jahre später legte er The Hardest Way To Make Easy Living nach. Zu hoffen bleibt, dass Skinner sich es doch noch anders überlegt mit dem Ende der Streets, denn auch der Stream des neusten Werks begeistert. Die physische Version von Computers and Blues ist am 18. zu haben, dann findet ihr sie natürlich hier bei frents!

Incredigood – The Lonely Island bei frents

Ein Comedy Music Act, dessen Album man sich im Durchlauf anhören kann, ohne irgendwann doch gelangweilt zu sein? The Lonely Island geben einem das und noch viel mehr. The Lonely Island, aka Andy Samberg, Jorma Taccone und Akiva Schaffer sind derzeitig im Team der Saturday Night Live Crew und schon lange kein Geheimtipp mehr. Mit Incredibad haben sie ein einzigartiges Comedy Album voller fantastischer Hip Hop und RnB Songs abgeliefert. Statt einfach nur Genres durch den Dreck zu ziehen, kommt der Humor aus surrealen Wendungen, großartigen Refrains und dem Spiel der drei Nerds, sich als Popstars zu geben. Und weil vorwiegend Jorma die Songs produziert hat, sind wahre Glanzstücke wie etwa Oldschool bei Lazy Sunday, Aggro bei Like a Boss und sogar knackiger 90er Schmalz RnB bei Dick in a Box dabei. Etliche Gastsänger haben sich den Jungs an den Hals geschmissen, um mit machen zu dürfen beispielsweise Seth Rogen, T-Pain, Akon, Jack Black, Nathalie Portman, Jessica Alba und Justin Timberlake. Heraus kommt ein traumhaftes Potpourri an witzigen Tanzsongs. Ob Andy Samberg in Ras Trent den weißen Möchtegern Rastafari mimt, oder Norah Jones in Dreamgirl haucht “I thought you were a bag of trash”, The Lonely Island sind immer witzig, detailverliebt und überraschend. Ihr neustes Brainchild kommt im Frühling, doch ein paar Juwelen haben sie jetzt schon auf den Markt geworfen, die das Warten etwas erleichtern…Auf den Geschmack kommen könnt ihr jetzt bei frents mit dem ersten Album Incredibad und die neusten Ergüsse gleich hier entdecken…und heute mal noch eins, weil ich mich nicht entscheiden konnte

Party Down: Die beste Serie von der man noch nie gehört hat

Erfolglose Möchtergernkreative halten sich mit einem Catering-Service über Wasser. In Los Angeles, der Stadt der unerfüllten Träume ist diese Vorstellung nicht allzu abwegig. Party Down von Rob Thomas, Paul Rudd, John Enbom und Dan Etheridge ist die beste Comedy Serie von der man nie gehört hat. Ausgestrahlt wurde sie vom Pay TV Sender Starz in den USA; über das Internet und jetzt auch auf DVD darf man sich auch hier nun daran erfreuen. Und es gibt viel zu freuen. Die Charaktere haben teilweise den Traum, reich und berühmt zu werden, während der Protagonist Henry (Adam Scott) schon desillusioniert aus dem Showbiz ausgestiegen ist und ihr aller Chef Ron (Ken Marino) nur von seinem eigenen Suppenschnellrestaurant fantasiert. Im weißen Hemd und rosa Fliege bedienen sie auf verschiedensten Privatparties wohlhabende Menschen, natürlich bleiben servicetchnische Unfälle nicht aus. Bei den oft blamablen Begegnungen mit der High Society von L.A. stellt sich immer mehr heraus, dass auch nachdem alle Wünsche in Erfüllung gegangen sind, Frustration und Neurosen nicht einfach verpuffen und das ”gute Leben” nicht annähernd so sorglos ist, wie es aus der Ferne scheint. Party Down ist definitiv nicht langweilig. Anders als so viele enttäuschend oberflächliche, repititive Serien die man sonst im Fernsehen vorgesetzt bekommt, enthält diese Show nicht nur brillianten Humor und intelligente Dialoge, sondern bietet auch in jeder Folge eine provokative Geschichte, dank der realistischen Grundidee. Auch wenn es einen stetigen Fluss an absurden Witzen und lustigen Situationen gibt, ist Party Down sehr viel glaubwürdiger als solche Dramedies wie Weeds oder Glee. Die Charaktere bleiben in ihren Rollen und verändern sich nicht zum Wohle der Komödie, sie werden von niemandem ermutigt und scheitern immer wieder und jeder einzelne Darsteller bringt das unheimlich authentisch rüber. Vor allem handelt diese Serie von den größten Hoffnungen und Träumen und davon, wie Menschen sie manchmal dazu benutzen um das Glück im Hier und Jetzt abzuwehren. Staffel 1 und 2 gibt es bei frents zu entdecken!

The Black Keys’ Brothers, Musik wie früher

Es gibt kein schlechtes Lied auf Brothers. Dan Auerbach und der herrlich unaufgeregt trommelde Patrick Carney von The Black Keys transportieren selbst Lieder wie den Euro-Disco-Alptraum Never Gonna Give You Up in ehrbare Gefilde. Aber keiner der Songs ist ein Experiment, die sind organisch gewachsen und das beschert den Black Keys beste Bewertungen. Mit seinen 31 Jahren stapft Auerbach dermaßen souverän durch Rock, Soul und Blues, als würde er seit 100 Jahren die Luft der amerikanischen Musikgeschichte inhalieren. „Wir waren bisher einfach noch nicht reif genug, um zu wissen, wie man ein richtiges Rock’n’Roll-Album aufnimmt. Jetzt war es so weit“, sagt Carney zu ihrem sechsten Album. Simplizität ist ihr Steckenpferd, größtmögliche Transparenz ihr Ideal. Im Laufe von gut acht Jahren, war Minimalismus stets Methode, nicht das Ziel.Was man nicht konnte, wurde weggelassen. Das sieht man schon am Artwork, wo das, was einem jedes Cover irgendwie pompös gestaltet beibringen will, einfach in großen Lettern prangt. Gab es vorher nur Spuren von Junior Kimbrough oder R.L. Burnside, sind auf Brothers eindeutige Hinweise zu so unterschiedlichen Sachen wie T.Rex über The Meters bis hin zu dem Wu-Tang Clan (man höre Too Afraid To Love) kaum zu überhören. Es klingt verdammt nach früher. Und großartig. Entdecken bei frents!

Mit Shaun White auf dem Spielplatz der Götter

Wer kennt Shaun White nicht. Jeder der das behauptet lügt, oder hat die letzten Jahre irgendwo abgeschnitten von der Zivilisation verbracht, aber sogar dort wäre man nicht drum herum gekommen von diesem rothaarigen Irren zu hören. Für The Ultimate Ride: Shaun White – The World’s Greatest Snowboarder ist er zu seinen Snowboard-Wurzeln zurückgekehrt. Auf dem Spielplatz der Götter im abgelegensten Winkel Japans hat er mit dem finnischen Hinterland-Veteranen Heikki Sorsa und Rundum-Talent Pat Moore im legendenumwobenen Pulverschnee eine beeindruckende Dokumentation über sein Können gedreht. Der spektakuläre HD-Streifen von Emmy-Award-Gewinner Erich Lyttle, mit genialem Soundtrack unterlegt, erreicht einen neuen Höhepunkt des charakterbasierten Storytelling für Action-Sportarten, der nicht nur für eingefleischte Boarder spannend ist. The Ultimate Ride gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Sunnyboys Shaun White. Misserfolg verträgt der gewinnverwöhnte Sportler nicht allzu gut, mit tatkräftiger Unter-stützung seiner Snowboard Buddies und des Filmteam versucht er wieder für das eigentliche Ziel – den Spaß – zu fahren. Der Zuschauer kann beobachten, wie der Stress immer mehr von White abfällt und diese positive Stimmung wird von atemberaubenden Bilder der wohl schönsten Spots Japans und natürlich den wag- halsigen Stunts transportiert und reißt einen mit. Jetzt selbst entdecken auf Bluray bei frents!

Kiss Each Other Clean, Iron & Wine Meisterwerk bei frents entdecken

Vier Jahre nach dem in vielen Bestenlisten geführten The Sheperd’s Dog legt Sam Beam, der Kopf des Indie-Projekts Iron & Wine seine Schüchternheit, seinen federleichten Flüstergesang und das stille Nischendasein ab. Sein fabelhaftes neues Album Kiss Each Other Clean schafft den Sprung zur festen Instanz in der US-Folkrockszene. Darauf ist die noch grenzenloser gewordene Experimentier- und Spielfreude, die melodische Brillanz der Songs und die runde Produktion von Brian Deck zu entdecken. Vielleicht schönstes Beispiel ist die Ballade Godless Brother In Love, in der Beams Stimme, Harfe und Piano eine atemberaubende Verbindung eingehen. Wer hier nicht gegen einen Kloß im Hals oder zumindest Freudentränen ankämpfen muss, sollte sich dringend Gedanken über sein Gefühlsleben machen. Die weiteren Songs reichen von harmonieselig, über himmelhochjauchzend bis nostalgisch und unerwartet rau. Kiss Each Other Clean eröffnet 2011 mit einem hochambitionierten Folkrock-Album, das nicht leicht zu übertreffen sein wird. Bei frents gibt es das Meisterwerk auf Vinyl, wie es sich gehört!

Monster aus der Urzeit – Piranha bei frents

Vom Regisseur Alexandre Aja (The Hills Have Eyes) kam diesen Sommer der neue sexy Action Thriller PIRANHA in die Kinos – natürlich in 3D. Jedes Jahr schwillt die Einwohnerzahl des ruhigen Städtchens am Lake Victoria dank Spring Break  von 5.000 auf 50.000 an, ein Tumult aus Sonne und betrunkenem Spaß. Doch dieses Jahr gibt es eine größere Sorge als verkaterte Tage und Beschwerden von den ansässigen Senioren; eine neue Art des Terrors droht über Lake Victoria herein zu brechen. Nach einem unvorhergesehenen Unterwasserbeben schwimmen Schwärme von vorzeitlichen menschenfressenden Fischen im See, eine zusammen gewürfelte Truppe Fremder muss sich verbünden, um nicht als Fischfutter für die neuen rasiermesserscharf bezahnten Bewohner der Gegend zu enden.
Das zweite Remake des 1978 gedrehten Films, zielt anders als seine Vorgänger weniger darauf ab Angst und Schrecken zu verbreiten, Aja ist eher bestrebt mit seiner schwarz humor-istischen Darstellung des Spektakels die Lachmuskeln zu reizen. Viel nackte Haut, Splatter und die Tatsache, dass dieser Horror Streifen sich absolut nicht ernst nimmt macht ihn zu einem kurzweiligen Vergnügen und das nicht nur in 3D. Bei frents gibt es den Film auf DVD zum ausleihen und entdecken!