frents im Interview mit Kanal 14

“Vier Nasen tanken Super” hieß der Blog, den Sebastian Keil gemeinsam mit Nico Lumma, Heiko Hebig und Mario Sixtus aufgebaut hat. Seit 2008 führt Sebastian den Blog als Kanal14 weiter und hat sich seitdem einen Namen für in-depth Startup-Podcasts gemacht.

Kanal 14
Wir hatten die Ehre, vor Kurzem im Rahmen von Kanal 14 mit Sebastian Keil und Philipp von Sassen über frents zu sprechen und die ein oder andere Frage zu beantworten. Themen wie die frents Entstehungsgeschichte, Möglichkeiten von Barcode-Checkins und das Zusammenschließen von Werkzeug-Hubs haben wir hier besprochen.

K14 Interview mit Philipp Rogge und Carlo Pohlhausen über frents by planetsab

frents wünscht ein frohes neues Jahr 2011

frohes neues Jahr 20112010 war ein für frents sehr wichtiges Jahr. Unsere Plattform ist online gegangen. Wir haben viel Presseecho erhalten und wurden zum krönenden Abschluss für das Startup des Jahres nominiert.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all den vielen Helfern bedanken, die uns dazu verholfen haben, aus frents das zu machen was es ist. Die führende deutsche Peer2Peer Sharing Plattform in Deutschland!

Wir blicken mit Freude auf das kommende Jahr 2011, das für uns wahrscheinlich wieder so spannend werden wird, wie das letzte.

Alles Gute für 2011!

Deutschland schlafft ab – geballtes Halbwissen in einem Buch

Deutschland schlafft ab von Sara Zinn ist besser als Sarrazin: Alle Vorurteile, Stammtischthesen und Statistiken, die unser Land bestimmen, in einem Buch! Es sieht nicht gut aus für Deutschland. Die Inflation steigt. Der Euro wackelt. Die Staatsschulden drücken. Das Gesundheitssystem bricht zusammen. Die Bundeswehr kriegt nichts gebacken. Kurz: Deutschland schlafft ab. Und wer ist schuld? Die Ausländer. Die inkompetenten Politiker. Gierige Manager. Speziell Ackermann. Die Medien. Die Amis. Die Taliban. Und Mario Gomez sowieso. Endlich die ganze Wahrheit: »Der Cappuccino am Flughafen ist zu teuer!« und außerdem wertvollstes Halbwissen zu jeder Stammtischdebatte: »Jeder sechste Internist in Deutschland wurde schon mal von Patienten verprügelt.« Auch durch ihre umstrittenen Gen-Thesen (»Der Wulff stammt vom Köhler ab.«) schafft “Frau Zinn” es, die politische Debatte in Deutschland entscheidend zu intensivieren. Das Buch von Herrn Sarrazin hat eine Diskussion ausgelöst, in der die Menschen hin-und hergerissen waren. Fakt ist: Wer das Buch nicht gelesen hat, kann sich auch nicht wirklich ein glaubwürdiges Urteil erlauben. Dieses Erstlingswerk, nimmt so manche These gehörig auf die Schippe und macht aus einem Unwissenden einen schlagfertigen Halbwissenden. Deutschland schlafft ab ist eine gelungene Parodie, zu lesen gibt es das Buch natürlich bei frents!

frents im Infografik-Interview mit der Wirtschaftswoche

Jens Tönnesmann leitet den Bereich Gründerraum der Wirtschaftswoche. Dort schreibt er regelmäßig über interessante Entwicklungen aus der deutschen Startup und Gründerwelt. Mit frents hat er nun ein Infografik-Interview geführt. Wir freuen uns, dass wir hinter Coffee Circle die zweiten sein durften, die ein solches Interview mit Gründerraum gemacht haben. Die Infografik-Interviews sind eine sehr interessante neue Idee des Gründerraums. Dafür bekamen wir eine schablonenartige Vorlage, die wir dann so gut es geht ausgefüllt haben. Als kleinen Vorgeschmack auf unser großes Winterrelease haben wir dort bereits ein Regal eingezeichnet. Davon wird es demnächst sehr viel mehr zu sehen geben, wenn jeder User seine eigene “Library” bekommt. Diese ist zwar nicht aus Holz gemacht, sieht aber genauso aus. Wir sind mit den Arbeiten fast fertig und freuen uns sehr auf die Live-Schaltung der Neuerungen Anfang Januar.

Hier findet Ihr das Interview

Ein Traum im Traum – Inception bei frents

Regisseur Christopher Nolan (The Dark Knight)  stellt in seinem clever verschachtelten Thriller Inception die Frage nach der Echtheit der Realität. Wenn man aus einem Traum erwacht, der sehr intensiv war, weiß man im ersten Augenblick nicht wo man ist, was real ist, oder was geträumt war. So ähnlich fühlen sich die Figuren in Inception ständig, und so ähnlich fühlt man sich auch als Zuschauer, nachdem man den Film gesehen hat.
Nolan gelingt nicht nur ein clever konstruiertes Action-Abenteuer, sondern vor allem auch eine Verbeugung vor der gauklerischen Macht des Films. Erzählt wird die in einer nicht allzu fernen Zukunft spielende Geschichte einer Gruppe von Gaunern und Schwarz-markthändlern, die sich mittels Narkotika und einer obskuren Maschine in die Träume prominenter Wirtschaftsbosse schleicht, um dort Informationen zu extrahieren. Anführer der Gang – und talentiertester Anwender des Traumbetrugs – ist Cobb (Leonardo DiCaprio), ein gehetzt und fahrig wirkender Mann, auf den in seiner Heimat USA ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Der Industrielle Saito (Ken Watanabe) macht ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Statt Informationen zu stehlen, soll er einen Gedanken in das Unterbewusstsein eines Konkurrenten Saitos pflanzen. Inception heißt dieses unter Traumdieben als riskant und experimentell geltende Verfahren. Um echte Überzeugungsarbeit zu leisten, konstruieren Cobb und sein Team drei übereinander-liegende Traum-Ebenen, in die das schlafende Opfer nach und nach transportiert wird. Das Unternehmen ist tatsächlich nicht ohne Risiko, denn durch die tiefe Betäubung laufen alle Beteiligten Gefahr, nie wieder zu erwachen, sondern sich für immer in den Tiefen ihres Unterbewusstseins, dem Limbo, zu verlieren. Was kaum einer im Team weiß: Cobbs Psyche ist kurz davor, außer Kontrolle zu geraten. Immer wieder tauchen seine verstorbene Frau Mal (Marion Cotillard) sowie Fetzen einer zum großen Teil verdrängten Leidensbiografie in den Traumkulissen auf und werden zu bedrohlichen Störfaktoren.
Der britische Regisseur findet atemberaubende Bilder, um die gestalterische Macht des ruhenden Geistes zu illustrieren, etwa wenn die angehende Traumarchitektin Ariadne (Ellen Paige) zu Übungszwecken ganze Pariser Straßenzüge buchstäblich auf den Kopf stellt. Das Meisterwerk gibt es bei frents auf Blu-Ray und einen kleinen Kreisel natürlich auch. Den braucht man hinterher.

Collaborative Consumption auf der TEDx Kreuzberg

Am vergangenen Freitag war das frents-Team mal wieder unterwegs. TEDx Kreuzberg, das regelmäßig spannende Vorträge zu den Themen Design, Technologie und Internet organisiert hat einen Vortragsabend im Berliner Beta-Haus abgehalten. Unser Highlight des Abends war ein Vortrag von Michelle Thorne zum jungen e-Trend des „Collaborative Consumption“, über den wir bereits im Blogeintrag vom 22. November berichtet hatten.

Collaborative Consumption - TEDx Kreuzberg
Das Konzept von frents konnte sich durch den Vortrag von Michelle voll bestätigt sehen: Die Vorzüge des gemeinsamen Nutzens und Teilens von Sachen setzen sich offline wie online in immer mehr Bereichen durch. Sei es beim Couch-Surfing, im Mietmarkt, auf Schenkplattformen oder bei der Nachbarschaftshilfe: all diese Konzepte sind von dem Gedanken geleitet, das Nutzen einer Sache losgelöst vom klassischen Eigentumsverständnis zu ermöglichen und auf diese Weise Ressourcen effizient einzusetzen und vor allem auch Geld zu sparen. Besonders aus dem Herzen sprach uns Michelles Claim „Diversify Libraries!“, den frents durch die Entwicklung seiner Social Library (siehe unsere Pressemitteilung vom 6. Dezember) bereits vorweggenommen hat. Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen zu dem Thema, das jetzt scheinbar mehr und mehr Aufmerksamkeit erregt!
Hier seht Ihr noch ein kleines Einführungsvideo zu TEDx, dem kleinen “crowd-gesourcten” Bruder von TED, einer der wichtigsten Veranstaltungsreihen, die einmal im Jahr in Monterey, Kalifornien abgehalten wird.



Photos by Igor Schwarzmann (CC by sa)

Luke und Jon – ein Jugendroman ohne Vampire!

Hallelujah. Endlich sind die dunklen Zeiten in denen sich alle erschienenen Jugendromane um blutleere oder sich verwandelnde Teenager drehten vorbei! Robert Williams erlöst uns mit seinem ersten Werk Luke und Jon von dem Fluch. Das Buch handelt von der Freundschaft zweier Außenseiter, die sich einander in ihren jeweils schwierigen Lebenslagen Halt geben. Luke und Jon waren erst das Geheimnis des damaligen Buchhändlers Williams, weil jeder in der Buchhandlung an irgendetwas schrieb und er sich nicht vorstellen konnte einmal zwischen Whymann, Matt und Williams, Carol Lynch auf dem Regal zu stehen. Doch mit dem warmen und weisen Tonfall, dem netten Außenseiterjungen von neben an und der Urgeschichte von Freundschaft gelang es ihm einen der besten Jugendromane der letzten Zeit zu schreiben. Durch einen Wettbewerb nur für Buchhändler kam er auf die Shortlist und gewann schließlich, dass sein Buch gedruckt wird. Es ist wahrscheinlich unmöglich einen so guten Coming-of-Age-Roman zu schreiben ohne als der neue J.D. Salinger gehandelt zu werden, was für einen Schriftsteller größtmögliche Ehre und Einschüchterung zu gleich sein muss. Robert Williams hat sich an ein paar simple Regeln gehalten: “Den Leser nicht langweilen” und “So einfach wie möglich schreiben”, aber dann gibt es da noch den großen Teil fernab der Grundsätze, der von irgendwo her scheint und doch aus Williams Kopf kommt. Er hat sich darauf eingelassen, wenn eine Idee in Form eines Jungens, der im Regen auf die Straße springt sich auf eine leere Seite gedrängt hat,daraus ist Jon entstanden. Im März 2010 ist Luke und Jon in Großbritannien bei Faber erschienen, seitdem wurde es ins Koreanische, Französische, Italienische und ins Niederländische übersetzt, jetzt gibt es Luke und Jon auch auf deutsch und              natürlich bei frents!

Echtzeit Berlin VIII – frents war dabei

Begleitet von eisigen Tiefsttemperaturen lud Gastgeber Alexander Hüsing von Deutsche Startups gestern Abend einmal mehr zu der exklusiven Veranstaltung Echtzeit Berlin. Diesmal zur achten Ausgabe. Über 200 erlesene Investoren, Business Angels, Gründer und Medienvertreter besuchten den Zanox GAP Campus in der Stralauer Allee (Gästeliste). Carlo und ich waren mit von der Partie und durften bei Bier und Snacks in die Szene eintauchen und interessante Gesprächspartner kennenlernen. Wie immer eine sehr gelungene Veranstaltung!

Deutsche Startups nominiert frents zum Startup des Jahres

frents.com nominiert zum Startup des Jahres 2010
Wir freuen uns sehr, dass wir vom Team von Deutsche-Startups zum Gewinn des Titels Startup des Jahres 2010 gewählt wurden. Chefredakteur Alexander Hüsing schreibt: “Zum vierten Mal sucht deutsche-startups.de gemeinsam mit allen Lesern sowie einer Jury aus Journalisten, unabhängigen Branchenexperten und Investoren das “Start-up des Jahres”.” 13 Unternehmen wurden für den Titel nominiert. Nur eines kann den Titel gewinnen. Hier ist die Liste der nominierten Unternehmen:

* Avocado Store (www.avocadostore.com) – Marktplatz für nachhaltige Produkte
* Citydeal (www.citydeal.de) – Schnäppchendienst (inzwischen Groupon)
* Crowdpark (www.crowdpark.de) – Social-Forecasting-Dienst
* DeinBus.de (www.deinbus.de) – Organisation von Gruppenfahrten
* Digitale Seiten (www.digitaleseiten.de) – Branchenbuch
* Fliplife (www.fliplife.com) – Social Game
* friendticker (www.friendticker.com) – Check-In-Dienst
* frents (www.frents.com) – Netzwerk für Freunde und Sachen
* Hotelsnapper (www.hotelsnapper.de) – Hotel-Verhandlungsdienst
* kautionsfrei.de (www.kautionsfrei.de) – Vermittlung und Abwicklung von Mietkautionen
* myTaxi (www.1touchtaxi.com) – Smartphone-Taxibestellsystem
* Renesim.com (www.renesim.com) – Online-Schmuckdesigner
* YogaEasy.de (www.yogaeasy.de) – Online-Yogastudio

Die Leipziger Dokumentenplattform PaperC konnte sich den begehrten Titel letztes Jahr sichern. Zuvor sicherte sich der Hamburger Statistikdienst statista die Mehrheit der Jurystimmen.

Wir wünschen allen Mitnominierten viel Erfolg und sind gespannt auf das Ergebnis!

Alice im 3D Wunderland


Alice war bisher ein Mädchen, das einem übergroßen weißen Kaninchen in ein Loch folgt, das in eine völlig verrückte Zauberwelt führt. Tim Burton (Beetle Juice, Edward mit den Scherenhänden) nahm das Kultmärchen in die Hand und dank altbewährter Kombinationen hat er wieder einmal  ein bezauberndes, optisch umwerfendes Fantasy-Spektakel geschaffen, in dem Johnny Depp wieder einen ebenso schrulligen wie liebenswerten Charakter spielt. Das Drehbuch von Linda Woolverton (Der König der Löwen, Die Schöne und das Biest) gibt der Geschichte vom Wunderland eine wirklich neue Wendung, hier ist  Alice (Mia Wasikowska) eine 19-Jährige, die unfreiwillig mit einem schnöseligen Trottel vermählt werden soll. Sie flieht in den Wald und landet nicht nur mit einem spektakulären Sturz im Unterland, nicht Wunderland, dort erhält sie auch ihre Mission: zu entdecken, wer sie wirklich ist.  Unter der Regie von Tim Burton und mit Hilfe von Dariusz Wolski (Sweeney Todd) werden ihre Figuren nun jenen entscheidenden Farbton dunkler, den es für wirklich interessante Filme braucht und ein spannendes Action-Fantasy-Abenteuer entfaltet sich. Bei ihrem ersten Besuch als kleines Mädchen hatte sie die Bewohner – von gehetzten Kaninchen über eierförmige Zwillinge bis hin zu sprechenden Raupen – bereits kennengelernt, doch ihre Stimmung ist neuerdings gedrückt. Seit die cholerische Rote Königin regiert, haben sich Angst und Gewalt breitgemacht. Alice soll das Unterland jetzt retten, doch die versucht Sinn in diesem Reich voller Irrsinn zu finden – das ist natürlich auch eine Parabel aufs Erwachsenwerden. Zum Glück überdeckt die Coming-of-Age-Story nicht die skurrilen Nebenfiguren: Helena Bonham Carter (Fight Club) als Rote Königin, die beständig “Kopf ab!” fordert sowie Anne Hathaway (Der Teufel trägt Prada) als Weiße Königin. Die beiden geben ein groteskes Schwestern- und Feindespaar ab, doch Johnny Depp, auf dem schmalen Grad des Wahnsinns balancierend, stiehlt ihnen allen die Show.
Wer das Spektakel auf der Leinwand nicht gesehen hat kann den Film bei frents ausleihen und entweder ganz normal auf dem eigenen Fernseher anschauen, oder den 3D Fernseher dazu leihen!