Das Neue der Guillemots: Nicht wie erwartet
Die britische Band Guillemots eröffnet ihr neues Album Walk The River mit dem gleichnamigen Lied, einem Track der mehr und mehr wird, mit einsamen Drumbeat beginnt, um bald gefolgt von Fyfe Dangerfields weicher Stimme zu einer dichten melancholischen Melodie zu werden. Der Text “Walk the river like a hunted animal” ist überwältigend und mit solch gestochen scharfer Emotion abgeliefert, dass er Hörer dazu einlädt, innezuhalten und die Nachricht des Liedes aufzunehmen. Jedes folgende Lied auf Walk The River trägt etwas sentimentales in sich. Der Text ist gezeichnet von Nostalgie, die Kompositionen fühlen sich sehr persönlich an und ein Gefühl von Verlust zieht sich durch das komplette Album. Musikalisch ist dieses Album beachtlich. Es ist atmosphärisch, voll von mystischem Hall und klingenden Tönen. Das Album macht generell einen kalkulierteren Eindruck als
vorangegangene Releases. Keine Spur von dem wilden Gesang wie auf Kriss Kross oder von der euphorischen Romantik auf Made Up Love Songs #43, es ist sehr viel langsamer und trauriger. Walk The River ist bisher die erwachsenste Platte der Guillemots, angefüllt mit empfindlichem Songwriting und schmerzhaft genauen Lyrics. Es ist nicht was man erwartet und doch oder gerade deshalb wunderschön. Jetzt bei frents entdecken und eintauchen in die Melancholie am Fluss!












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