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Depp + Thompson = The Rum Diary

In The Rum Diary spielt Johnny Depp den Journalisten Paul Kemp, der seine Nächte gerne promillelastig verbringt. Der Film basiert auf dem Roman von Hunter S. Thompson, der dreißig Jahre lang nicht publiziert wurde. Nun hat die Geschichte es nach langer Zeit auch auf die Leinwand geschafft. Johnny Depp schlüpft also zum zweiten Mal in die Rolle des Hunter S. Thompson (das erste mal natürlich unvergessen im legendären Fear & Loathing in Las Vegas) in einem ähnlich  ‘semi’ autobiografischen Roman. The Rum Diary spielt 1959 in Puerto Rico und konzentriert sich auf Kemp, der seinen deprimierenden Job in New York aufgibt, um im fernen Land für The Daily News, eine der wichtigsten Zeitungen dort zu arbeiten. Als er nach Puerto Rico kommt findet er nicht nur Abenteuer sondern entdeckt auch eine schöne Dame, die ihm gefällt. Doch Chenault (Amber Heard) ist leider mit dem schlitzohrigen Unternehmer Sanderson (Aaron Eckhard) verlobt. The Rum Diary verspricht, trotz des Namens, ein willkommenes Ende der zum Horror mutierten Piraten Franchise und des endlosen Debakels um Lone Ranger. Garantiert eine gute Nachricht: die lebende Legende Bruce Robinson (The Killing Fields, Withnail & I) hat das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. Eine extra Portion Humor und Pathos sind also zu erwarten. Der Trailer verspricht das auf jeden Fall! Wer nicht auf den (noch unklaren) Kinostart in Deutschland warten möchte, kann auf frents schon mal in den Roman reinschauen!

Pierce Brosnan NICHT als James Bond

The Matador bzw. Mord und Margaritas ist eine gelungene Satire der James Bond Filme. Julian (Pierce Brosnan) und Danny (Greg Kinnear) beobachten den Triumph eines Matadors inmitten einer prall- gefüllten Stierkampfarena in Mexico City. Es komme darauf an, das Tier mit einem sauberen Stich zu töten, sonst reagiere das Publikum empört, erklärt Julian. Er weiß wovon er redet. Sich selbst bezeichnet er als facilitator of fatalities, grob übersetzt heißt das Erleichterer von Todesfällen. Der Killer und der Geschäftsmann, beide strauchelnd in ihrem Beruf, treffen bei Margaritas an einer mexikanischen Hotelbar aufeinander. Der Matador bekommt zunehmend zittrige Hände, Versagensängste. In seiner Lebenskrise wendet sich Julian an Danny. An der Hotelbar lässt er einfach nicht ab von diesem Mann, der das scheinbar gegensätzlichste Leben führt: ein Durchschnittsmensch mit Durchschnittssorgen. Kein sexueller Rumtreiber wie Julian, sondern relativ glücklich verheiratet mit Carolyn (Hope Davis). Was Regisseur Richard Shepard aus dieser Freundschafts Konstellation macht, ist nicht nur erwähnenswert, sondern auch recht erstaunlich. Berühmte Duos der Film- geschichte funktionierten immer als erstes über ihre erkennbaren Unterschiede, häufig gesellte sich ein kleiner drahtiger oder schlacksiger zu einem großen korpulenten, der oftmals den einfältigeren Part gab. Enervierend der eine, kratzbürstig der andere. In Mord und Margaritas (The Matador) lebt das Paar von seiner Ähnlichkeit. Womit der Regisseur die gesamt Zeit spielt, das sind nicht die Differenzen, sondern die Überschneidungen der beiden Figuren. So legt der Film es mehrmals nahe, dass Julian genauso gut zum liebenden Ehemann in der Vorstadtidylle werden könnte, während Danny sicherlich auch ein talentierter Auftragskiller wäre. Diese Herangehensweise macht einen Großteil der Ambivalenz des Films aus. Mord und Margaritas unterläuft immer wieder Erwartungs- haltungen seiner Zuschauer, was ihn neben einer zum Teil ausgeklügelten Semi-Trash-Hommage zu einem amüsanten und unterhaltsamen Film macht. Selbst entdecken bei frents!

Scott Pilgrim vs. The World

Edgar Wright, Regisseur von Scott Pilgrim vs. The World hat bereits mit Filmen wie Shaun of the Dead und Hot Fuzz bewiesen, dass er zu den kreativsten Regisseuren seiner Generation gehört. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Comic. Wright ist einer der bekennenden Nerds, in deren Hand sich Hollywood immer mehr zu befinden scheint. Nerd-sein ist cool geworden. Wenn man sich anschaut wieviele Comic- oder Videospielverfilmungen kommen, dann wird das überdeutlich. Scott Pilgrim ist also ein Film von Nerds für Nerds. Ein Film, der das richtig zelebriert. Alleine der feinen Hand von Wright ist zu verdanken, dass der Film nicht nur für Gamer und Hardcore-Nerds ein pures Vergnügen ist. In fast jeder Szene gibt es Anspielungen auf Videospiele (zusammengeschlagene Bösewichter lösen sich auf und hinterlassen Münzen, die Band, in der Scott Pilgrim spielt nennt sich Sex Bob-Ombs, wie die kleinen laufenden Bomben aus den Super Mario-Spielen uvm.), Filme oder Comics zu entdecken. Die Story ist ein simple Boy-meets-Girl-Geschichte: Scott Pilgrim (Michael Cera) verliebt sich über Um- wege in die mysteriöse Ramona Flowers (Mary Elizabeth Winstead). Ihrer Liebe stehen ihre sieben Ex-Lover, die Scott besiegen muss und Pilgrims Ex-Freundin Knives Chau (Ellen Wong) im Weg. Parallel muss Scott mit seiner Band auch noch um einen Platten-vertrag beim mächtigen Studioboss Gideon Graves (Jason Schwartzman) kämpfen. Aufgebaut wie ein Videospiel, muss sich Scott Pilgrim durch die verschiedenen “Stages” kämpfen, die Kampfszenen lassen jeden Matrix-Kampf alt aussehen. Was hier an Effekten, Abwechslung und einfach purer Cleverness an den Tag gelegt wird, ist der reine Wahnsinn. Es macht süchtig wie ein gutes Videospiel: man kann es kaum erwarten dass der nächste Ex-Freund auftaucht, damit es wieder ordentlich zur Sache geht. Während Filme wie Prince of Persia oder Tomb Raider versuchen die Videospiel-Welt glaubwürdig in eine vermeintlich reale Welt zu übersetzen, gibt Scott Pilgrim die Antwort auf die Frage “Was wäre wenn das Leben ein Videospiel wäre?”.
Zwischen den brachialen Action-Sequenzen nimmt sich der Film stets Zeit, seine neurotischen Hauptcharaktere zu beleuchten und verwickelt sie ständig in lustige Situationen. Die Rollen wurden dabei perfekt besetzt. Allen voran natürlich Nerd-König Michael Cera, der spätestens seit Filmen wie Juno oder Superbad zum festen Nerd-Inventar gehört. Scott Pilgrim vs. The World ist groß- artige Unterhaltung. Ein Film der audiovisuell stimuliert, voller Ideen und Cleverness steckt und nach dem man sich fragt, warum es nicht mehr Filme dieser Art gibt.
Das Nerd-Juwel gibt es bei frents, passend modern auf Blu-Ray!

Donkey Kong Doku: The King of Kong

Die Reihe der kreativen Schöpfungen mit Namen in denen die Worte ‘The King’ auftauchen geht weiter: dieses Mal allerdings mit einem Film. Der Dokumentarfilm von Seth Gordon und Ed Cunningham The King of Kong – A Fistful of Quaters, zeigt den unerbittlichen Kampf zweier Giganten einer Videospielewelt von gestern, in dem der Sieger neben dem Guinness-Book-Eintrag vor allem die Gewissheit davon trägt, der Beste zu sein.
Wir schreiben das Jahr 1982. Das Gesicht des Teenagers Billy Mitchell strahlt während eines Foto-Shootings des Life Magazins, denn er hat geschafft, wozu niemand zuvor in der Lage war. Er betrat eine Spielhölle, setzte sich an einen Donkey Kong-Automaten und stellt mit 874.300 Punkten einen bislang nicht für möglich gehaltenen Rekord auf. Zwanzig Jahre lang blieb sein Rekord unangefochten. Niemand reichte auch nur annähernd an ihn heran. Bis Steve Wiebe kommt und seine Welt 2003 ins Wanken bringt. Der Lehrer aus Redmond, Washington, ist ein Durchschnittstyp. Nie war er in irgendeiner Sache herausragend. Im Baseball und beim Schlagzeugspielen nicht. Doch eine Leiden-schaft hat ihn gepackt: die Welt des Donkey Kong. Und er ist gut. So gut, dass er beschließt, den Rekord von Mitchell anzugreifen. In den US-Kinos konnte man dieses Filmhighlight sehen, in Deutschland hat er es nie auf die Leinwand geschafft. Jetzt gibt es ihn aber auf DVD bei frents!

Mit Shaun White auf dem Spielplatz der Götter

Wer kennt Shaun White nicht. Jeder der das behauptet lügt, oder hat die letzten Jahre irgendwo abgeschnitten von der Zivilisation verbracht, aber sogar dort wäre man nicht drum herum gekommen von diesem rothaarigen Irren zu hören. Für The Ultimate Ride: Shaun White – The World’s Greatest Snowboarder ist er zu seinen Snowboard-Wurzeln zurückgekehrt. Auf dem Spielplatz der Götter im abgelegensten Winkel Japans hat er mit dem finnischen Hinterland-Veteranen Heikki Sorsa und Rundum-Talent Pat Moore im legendenumwobenen Pulverschnee eine beeindruckende Dokumentation über sein Können gedreht. Der spektakuläre HD-Streifen von Emmy-Award-Gewinner Erich Lyttle, mit genialem Soundtrack unterlegt, erreicht einen neuen Höhepunkt des charakterbasierten Storytelling für Action-Sportarten, der nicht nur für eingefleischte Boarder spannend ist. The Ultimate Ride gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Sunnyboys Shaun White. Misserfolg verträgt der gewinnverwöhnte Sportler nicht allzu gut, mit tatkräftiger Unter-stützung seiner Snowboard Buddies und des Filmteam versucht er wieder für das eigentliche Ziel – den Spaß – zu fahren. Der Zuschauer kann beobachten, wie der Stress immer mehr von White abfällt und diese positive Stimmung wird von atemberaubenden Bilder der wohl schönsten Spots Japans und natürlich den wag- halsigen Stunts transportiert und reißt einen mit. Jetzt selbst entdecken auf Bluray bei frents!

Ein Traum im Traum – Inception bei frents

Regisseur Christopher Nolan (The Dark Knight)  stellt in seinem clever verschachtelten Thriller Inception die Frage nach der Echtheit der Realität. Wenn man aus einem Traum erwacht, der sehr intensiv war, weiß man im ersten Augenblick nicht wo man ist, was real ist, oder was geträumt war. So ähnlich fühlen sich die Figuren in Inception ständig, und so ähnlich fühlt man sich auch als Zuschauer, nachdem man den Film gesehen hat.
Nolan gelingt nicht nur ein clever konstruiertes Action-Abenteuer, sondern vor allem auch eine Verbeugung vor der gauklerischen Macht des Films. Erzählt wird die in einer nicht allzu fernen Zukunft spielende Geschichte einer Gruppe von Gaunern und Schwarz-markthändlern, die sich mittels Narkotika und einer obskuren Maschine in die Träume prominenter Wirtschaftsbosse schleicht, um dort Informationen zu extrahieren. Anführer der Gang – und talentiertester Anwender des Traumbetrugs – ist Cobb (Leonardo DiCaprio), ein gehetzt und fahrig wirkender Mann, auf den in seiner Heimat USA ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Der Industrielle Saito (Ken Watanabe) macht ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Statt Informationen zu stehlen, soll er einen Gedanken in das Unterbewusstsein eines Konkurrenten Saitos pflanzen. Inception heißt dieses unter Traumdieben als riskant und experimentell geltende Verfahren. Um echte Überzeugungsarbeit zu leisten, konstruieren Cobb und sein Team drei übereinander-liegende Traum-Ebenen, in die das schlafende Opfer nach und nach transportiert wird. Das Unternehmen ist tatsächlich nicht ohne Risiko, denn durch die tiefe Betäubung laufen alle Beteiligten Gefahr, nie wieder zu erwachen, sondern sich für immer in den Tiefen ihres Unterbewusstseins, dem Limbo, zu verlieren. Was kaum einer im Team weiß: Cobbs Psyche ist kurz davor, außer Kontrolle zu geraten. Immer wieder tauchen seine verstorbene Frau Mal (Marion Cotillard) sowie Fetzen einer zum großen Teil verdrängten Leidensbiografie in den Traumkulissen auf und werden zu bedrohlichen Störfaktoren.
Der britische Regisseur findet atemberaubende Bilder, um die gestalterische Macht des ruhenden Geistes zu illustrieren, etwa wenn die angehende Traumarchitektin Ariadne (Ellen Paige) zu Übungszwecken ganze Pariser Straßenzüge buchstäblich auf den Kopf stellt. Das Meisterwerk gibt es bei frents auf Blu-Ray und einen kleinen Kreisel natürlich auch. Den braucht man hinterher.

Alice im 3D Wunderland


Alice war bisher ein Mädchen, das einem übergroßen weißen Kaninchen in ein Loch folgt, das in eine völlig verrückte Zauberwelt führt. Tim Burton (Beetle Juice, Edward mit den Scherenhänden) nahm das Kultmärchen in die Hand und dank altbewährter Kombinationen hat er wieder einmal  ein bezauberndes, optisch umwerfendes Fantasy-Spektakel geschaffen, in dem Johnny Depp wieder einen ebenso schrulligen wie liebenswerten Charakter spielt. Das Drehbuch von Linda Woolverton (Der König der Löwen, Die Schöne und das Biest) gibt der Geschichte vom Wunderland eine wirklich neue Wendung, hier ist  Alice (Mia Wasikowska) eine 19-Jährige, die unfreiwillig mit einem schnöseligen Trottel vermählt werden soll. Sie flieht in den Wald und landet nicht nur mit einem spektakulären Sturz im Unterland, nicht Wunderland, dort erhält sie auch ihre Mission: zu entdecken, wer sie wirklich ist.  Unter der Regie von Tim Burton und mit Hilfe von Dariusz Wolski (Sweeney Todd) werden ihre Figuren nun jenen entscheidenden Farbton dunkler, den es für wirklich interessante Filme braucht und ein spannendes Action-Fantasy-Abenteuer entfaltet sich. Bei ihrem ersten Besuch als kleines Mädchen hatte sie die Bewohner – von gehetzten Kaninchen über eierförmige Zwillinge bis hin zu sprechenden Raupen – bereits kennengelernt, doch ihre Stimmung ist neuerdings gedrückt. Seit die cholerische Rote Königin regiert, haben sich Angst und Gewalt breitgemacht. Alice soll das Unterland jetzt retten, doch die versucht Sinn in diesem Reich voller Irrsinn zu finden – das ist natürlich auch eine Parabel aufs Erwachsenwerden. Zum Glück überdeckt die Coming-of-Age-Story nicht die skurrilen Nebenfiguren: Helena Bonham Carter (Fight Club) als Rote Königin, die beständig “Kopf ab!” fordert sowie Anne Hathaway (Der Teufel trägt Prada) als Weiße Königin. Die beiden geben ein groteskes Schwestern- und Feindespaar ab, doch Johnny Depp, auf dem schmalen Grad des Wahnsinns balancierend, stiehlt ihnen allen die Show.
Wer das Spektakel auf der Leinwand nicht gesehen hat kann den Film bei frents ausleihen und entweder ganz normal auf dem eigenen Fernseher anschauen, oder den 3D Fernseher dazu leihen!

Colin Firth stottert in The King’s Speech

Am Freitag den 26. November kommt The King’s Speech ins Kino. Beim Toronto Filmfestival hat das Historiendrama bereits den begehrten Publikumspreis eingeheimst, Colin Firth, Helena Bonham Carter und Geoffrey Rush wurden für ihre herrausragenden Darstellungen jeweils mit dem Academy Award ausgezeichnet.  Tom Hooper inszenierte die ungewöhnliche Geschichte nach wahren Begebenheiten. King George VI, Vater der späteren Queen Elizabeth II, und sein unorthodoxer Sprachtherapeut, der den angehenden König von seinem Stottern befreien soll, freunden sich während der Therapie an und machen den Prozess zu einer ergreifenden und witzigen Story. Colin Firth spielt den britischen König nicht einfach nur verletzlich und unsicher, sondern er zeigt den grimmigen Mut und die Ausdauer hinter seinen Unsicherheiten, die ihm während seiner Regentschaft geholfen haben. Der aktuelle Trailer hier bei frents gibt schon einmal einen Vorgeschmack, auch wenn wir uns in Deutschland noch etwas gedulden müssen!

Untote bei frents

Eine Geschichte, die sich um Zombies und das töten dieser hartnäckigen Gesellen dreht ist zwar nicht besonders originell, aber dennoch schafft es Zombieland zu überraschen und wirklich lustig zu sein. Damit spielte die Komödie 102 Mio US-Dollar ein und wurde zum erfolgreichsten Zombiefilm aller Zeiten. Die Filmemacher Ruben Fleischer; Rhett Reese und Paul Wernick haben schmalos bei “Shaun Of The Dead” abgeschrieben, geben das aber auch offen zu. Das neue Drumherum erweist sich als sehr kreativ und die Charaktere sind den Schauspieleren wie auf den Leib geschneidert. Jesse Eisenberg (The Social Network) ist der College-Streber Columbus, ein  ausgemachter Angsthase, der dank seiner “Überlebensregeln” die Seuche, die Menschen in fleischfressende Zombies verwandelt, überlebt. Zusammen mit dem mutigen, bis an die Zähne bewaffneten Tallahassee (Woody Harrelson, Natural Born Killers) macht er sich auf eine abenteuerliche Reise und dabei werden sie immer geschickter im Kampf gegen die Untoten. Emma Stone (Superbad) und Abigail Breslin (Little Miss Sunshine) spielen die Schwestern Wichita und Little Rock, weitere Hauptrollen in dieser Horror-Komödie. Gemeinsam ziehen sie weiter und kommen ein paar Tage in der Villa von Bill Murray unter, der sich dort verschanzt hat. Leider kommt der Hollywood-Star durch einen schiefge-gangenen Streich ums Leben, wobei er allerdings seinen Humor bewahrt; die Truppe Überlebender muss weiter ziehen. Zum Showdown kommt es in einem von blutdurstigen Monstern belagerten Vergnügungspark, wo die beiden ungleichen Helden alles riskieren um die zwei Mädchen zu retten. Zombieland ist dieses Jahr auf DVD und Bluray erschienen, entdecken kannst du das untote Abenteuer natürlich auf frents!

On Street, wunderschöne Realitäten in schwarzweiß.

Die Peter Lindbergh Ausstellung On Street in C/O Berlin läuft schon seit dem 25. September, aber erst letztes Wochenende habe ich es geschafft sie mir anzuschauen. Und was es zu sehen gab! Das alte Postfuhramt, das die Galerie beherbergt ist der perfekte Ausstellungsraum für die gleichzeitig kraftvollen und fragilen, gradlinigen und verspielten, emanzipierten und sinnlichen Fotografien. Peter Lindbergh (geb. 1944) gilt heute unbestritten als einer der großen lebenden Mode- und Portraitfotografen unserer Zeit. „What’s so striking about black and white photography is how it really helps a sense of reality to come through,“ sagte er einmal über Schwarweiß-Fotografie und genau den Eindruck transportiert auch jedes seiner Bilder. Dadurch werden sie weit mehr als künstliche, unterkühlte Modeaufnahmen, denn hinter artifziellem Styling und Make-up wird in seinen melancholischen, ungeschönten Bildern die Intimität und das Wesen der meist weiblichen Models sichtbar. Ob Madonna, Penélope Cruz, Milla Jovovich, Kate Moss, Helena Christensen, Jeanne Moreau, Catherine Deneuve oder  Sharon Stone – einfühlsam und reduziert spürt Peter Lindbergh das Individuum hinter dem Starkult in all seiner Stärke und zugleich Zerbrechlichkeit auf. Mehr als 200 Bilder und Filme gibt es zu bestaunen – von Lindberghs Klassikern und Ikonen der Modefotografie bis hin zu den Invasion-Bildern und der Berlin- Serie aus der Vogue von 2009. Außerdem gibt es bislang nie veröffentlichte Archiv-Polaroids sowie Filmdokumentationen, die Einblicke in die Arbeitsweise des Starfotografen gewähren. Den Katalog zu Ausstellung gibt es bei frents, in dem es schon einige beeindruckende “Bildrealitäten” zu entdecken gibt!