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Social Shopping Trends 2008

Das Zukunftsinstitut hat in einer Studie sechs Trends im Bereich des Social Shopping für das laufende Jahr 2008 herausgearbeitet.

  1. Produktberatung von Usern für User
  2. Eigener Online-Shops auf der eigenen Seite
  3. Long-Tail Phänomen weitet sich in Online Shops aus
  4. Wunschlisten von Konsumenten
  5. Online-Tauschbörsen für Nutzung von Dingen auf Zeit
  6. Deals-of-the-Day mit Verkauf eines Produktes innerhalb 24 Stunden

Wir müssen doch sagen, dass wir von den Trends ganz und gar begeistert sind, denn mit Ausnahme des Deal-of-the-Day finden sich alle auf unserer Plattform! Und hier im Einzelnen:

Zu1.: Da frents eine Community von Nutzern ist, die sich im Freundeskreis auf der Plattform einfinden und wir mit Toplisten und Produktempfehlungen arbeiten, geht der erste Punkt an uns.

Zu2.: Dass unsere User einen eigenen Online-Shop aufmachen ist der Zweck von frents

Zu3.: Auf frents kann jeder User alles einstellen was er besitzt. Das kostet ihn gar nichts. Lediglich bei entgeltlicher Vermietung einer dieser Sachen fällt eine erfolgsabhängige Provision an. Damit findet auf frents jedes kleine Objekt und jedes scheinbar noch so unnütze Ding seinen Platz.

Zu4.: Auch Wunschlisten kann der frents User anlegen und damit zeigen, was er gerne ausleihen würde

Zu5.: Naja und wenn man so will ist frents natürlich eine einzige Tauschbörse, denn schließlich leihen sich Freunde untereinander ihre Sachen.

Zu 6.: Wir wollen mal nicht übertreiben ;)

Da die Studie des Zukunftsinstitutes nicht kostenlos ist, könnt Ihr hier einen kleinen Abriss lesen.

Konsum im Transit = Transumerism

Wir möchten Euch ein bisschen näher bringen, was das Institut Trendwatching.com am Trendhimmel aufgehen sieht. Der Trend heißt „Transumerism“. Klingt furchtbar ist aber einfach ein neuer Oberbegriff für eine neue Form des Konsums. Trendwatching argumentiert, dass die Leute in Zukunft immer stärker ihre Interessen ausleben werden und sich nicht mehr so stark davon abhalten lassen, dass sie die dazu notwendigen Dinge nicht selbst besitzen. Es entstehen immer mehr Services, die es ermöglichen Besitz für kurze Zeit zu erwerben. Dadurch entsteht die Möglichkeit, seinen Aktivitätsspielraum viel weiter zu fassen und intensiver zu gestalten.

Beispiele:

- Immer mehr Leute schließen sich Car-Sharing Netzwerken an. Obwohl das Auto in Deutschland traditionell eines der wichtigsten Statussymbole darstellt, sind viele Leute inzwischen bereit, auf den Besitz zu verzichten und stattdessen an einem Car-Sharing Netzwerk teilzunehmen.

- Viele Skifahrer leihen sich ihre Ausrüstungen heute direkt am Skiort und ersparen sich dadurch Lagerung, Anschaffungskosten und Transport.

- Auch sehr wohlhabende Leute schaffen sich heute teilweise sehr teure Sachen (z.B. Schnellboote, Ferienwohnungen etc.) gemeinsam an, um die Ausnutzung zu erhöhen oder um sich eine größere Auswahl zu ermöglichen.

Hier nun ein kleiner Abriss über die Geschichte des Konsums aus unserer Sicht:

Oft benötigt man eine Sache nur einmal und dann für lange Zeit nicht mehr. Klassische Beispiele hierfür sind der Autoanhänger, der Betonmischer, der Fonduetopf J, aber auch die Skiausrüstung oder die Faschingskleidung. Diese Liste könnte man beliebig verlängern.

Im klassischen Modell kauft man sich eine solche Sache, lagert sie teilweise mit viel Aufwand und trägt sie nach vielen Jahren & wenig Benutzung auf den Müll. Schon durch das Aufkommen der Zeitschriften mit kostenlosen Kleinanzeigen in den 80er Jahren begann dieses Modell flächendeckend aufzuweichen. Erstmalig war es nun möglich, mit wenig Aufwand einen Interessenten für die nicht mehr benötigten Gegenstände zu finden. Durch das Entstehen der Versteigerungsplattformen im Internet Mitte der Neunziger Jahre ist der Zweitmarkt für Sachen förmlich explodiert. Seit ein paar Jahren liefert das Internet nun eine weitere Möglichkeit, allerhand Waren nicht immer kaufen zu müssen, sondern auch mal einfach für kurze Zeit zu mieten. Diese Geschäfte verlangen bei Privatleuten einen hohen Grad an Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern oder erfordern ein rein gewerbliches Geschäftsgebahren. Es gibt daher bisher hauptsächlich rein gewerbliche Vermietungsangebote im Internet. Der nächste logische Schritt dem Transumerism entgegen ist es daher, es auch Privatleuten untereinander zu ermöglichen, sich mit möglichst wenig Aufwand und Risiko Dinge zu verleihen. Damit das auch noch Spaß macht, bauen wir frents für Euch auf!