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Assassin’s Creed: Brotherhood jetzt auch für den Mac!

Mit Assassin’s Creed: Brotherhood (Ubisoft) wird klar, dass der Kampf zwischen Attentätern und Templern noch lange nicht vorbei ist. Zeitlich knüpft Assassins Creed: Brotherhood direkt an den zweiten Teil an, sowohl die Abenteuer von Desmond Miles in der nahen Zukunft, als auch die von Ezio Auditore im Spätmittelalter.
Wie ein Adler thront Ezio auf einem schmalen Holzbalken, hoch über den Dächern von Rom. Und genau wie der majestätische Vogel auf der Jagd nach Beute, lässt er sich mit ausgebreiteten Armen und flatterndem Gewand in die Tiefe fallen und landet ungebremst in einem Heuhaufen. Wer die Serie kennt, weiß, dass ein solcher Sturz der Spielfigur nichts anhaben kann – es ist einfach die Art und Weise, in Assassin’s Creed die Gegend zu erkunden. Durch jeden erklommenen Aussichtspunkt wird ein Stück der Karte synchronisiert. Auch sonst hat sich am Grundprinzip des Spiels nicht viel geändert: Ezio klettert, rennt und hüpft immer noch wie ein Parkour-Weltmeister über die Häuserdächer hinweg und versteckt sich inmitten von Menschengruppen, um von Feinden nicht entdeckt zu werden. Auch die Prince of Persia-ähnlichen Kletterrätsel sind wieder dabei. Sie erwarten vor allem Desmond, wenn er die Aufgaben im Romulus-Versteck (ähnlich der Assassinen-Gräber in Assassin’s Creed 2) lösen muss. Geht es hinunter in einen der Dungeons, braucht es manchmal ganz schöne Hirnanstrengung, um von einem Raum in den nächsten zu kommen. Wie die Vorgänger läuft auch der dritte Teil halblinear ab. Auf der Karte werden neue Story-Missionen stets als Ausrufezeichen angezeigt. Aber auch alle Nebenmissionen, Geschäfte, Personen und sonstigen Örtlichkeiten finden auf der Karte ihren Platz.
Der Serie wird mit einem Mehrspieler-Modus zu neuen Höhenflügen verholfen. Anders als der typische Einzelspieler-Charakter des Games vielleicht vermuten lässt, gelingt das sogar richtig gut. In der Geschichte von Brotherhood ist der Multiplayer-Modus ein Übungnetzwerk von Abstergo. In vier Modi heißt es für die Teilnehmer, sich zu ver- stecken, die Gegner zu jagen und natürlich auch, gejagt zu werden. Als Charakter können sich die Teilnehmer zwischen 14 teils freispielbaren und aufrüstbaren Figuren entscheiden (weitere gibt’s in Sondereditionen und als Download). Die Besonderheit des Mehrspieler-Modus ist die belebte Stadt, in der sich die Mitspieler verstecken und sich gegenseitig unentdeckt beobachten können.
Grafisch ist Brotherhood etwa auf dem Stand von Assassin’s Creed 2. Innerhalb der Stadt, braucht sich das Spiel nicht vor anderen Sandbox-Titeln zu verstecken, es bietet plastische und glaubwürdige Gebäude, viele kleine Details, tolle Charaktere und Animationen sowie eine schier unglaubliche Weitsicht. Die gelegentlichen Ruckler und Zeilenverschiebungen fallen kaum ins Gewicht.
Die Geschichte um Ezio Auditore ist dicht und wendungsreich, so wie man es von der Serie gewohnt ist. Schön ist auch, dass Assassin’s Creed: Brotherhood trotz des neuen Mehrspielermodus eine voll- wertige und umfangreiche Einzelspieler-Kampagne besitzt, die dank einiger Neuerungen auch für Hardcore-Assassinen nicht langweilig wird. Assassin’s Creed: Brotherhood ist der würdige Nachfolger, den Assassin’s Creed 2 verdient hat. Seit März 2011 ist das Spiel für Windows erhältlich und gestern folgte die Version für Mac-User. Versionen für PS 3, XBox360, PC und Mac gibt es natürlich bei frents!

Am 8. April ist Dino D-Day!

Eigentlich sind Ego Shooter vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges schon langweilig. Immer das gleiche Waffenarsenal und die immer gleichen Atlantik- bzw. Pazifikstrände bringen viele Spieler heutzutage nur noch zum gähnen. Nun wird das altbekannte Sze- nario mit einem völlig neuartigen Spielelement angereichert. Mit Dinosauriern. Klingt bescheuert? Absolut! Und dennoch setzt Dino D-Day vom kalifornischen Entwickler 800 North LLC genau auf diese trashige Kombination. Die Ur-Zeit-Biester haben scheinbar gerade Hochsaison. Egal ob Orion: Prelude oder Jurassic Park – The Game, T-Rex und Konsorten sterben zumindest virtuell nicht aus. Und jetzt gibts da noch Dino D-Day, was das ganze auf die Spitze treibt. Im Spiel ist es den Nazionalsozialisten gelungen Dino- saurier wieder zum Leben zu erwecken und setzen diese nun im Kampf gegen die Alliierten ein. Bei Dino D-Day handelt es sich um einen Multiplayer-Shooter, bei dem die Spieler nicht nur in die Haut menschlicher Soldaten schlüpfen können, sondern auch in die von 3 verschiedenen Sauriern (Raptor, Desmatosuchus und Dilophosaurus). Dino D-Day startete als Half Life 2-Mod, ist aber auf Steam ab dem 8. April 2011 als eigener Titel erhältlich. Vorerst wird es nur Multiplayergefechte geben. Mit allem, was so dazu- gehört: Dinos, Nazis, unterschiedlichste Waffen und scheinbar sogar Aliens. 12 Klassen, 5 Maps und 3 Modes sollen für längere Zeit an den Bildschirm fesseln. Weitere Maps, Modi und Charaktere werden nach und nach kostenlos folgen. In einem Jahr soll dann auch eine Singleplayer-Kampagne fertig sein, mit “niveauvoller” Geschichte. Ein frents User hat das originelle Game bereits vorbestellt,
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Herzrasen auf der Flucht bei Scotland Yard

Im Zeitalter der vielfältigen Computerspiele, Konsolen und Reallife-Rollenspiele, mag das Brettspiel vielliecht etwas angebstaubt wirken, aber Scotland Yard von Ravensburger bietet mindestens so viel Nervenkitzel wie viele virtuelle Strategie- oder Egoshooterspiele. Höchstens 6 Spieler können an der aufregenden Jagd durch die Straßen von London teilnehmen, dabei ist einer Mister X. Als gefürchteter und gewitzter Verbrecher muss dieser vor den Detektiven flüchten, dabei können die Spieler Taxi, Bus und U-Bahn benutzen. Mr. X hat außerdem Tickets für die Fähre. Als Detektiv weiß man nicht wo der Verbrecher ist, man kann nur raten und sich strategisch mit den anderen absprechen um ihn langsam einzukreisen. Ab und zu muss der Gejagte preis geben wo er ist, damit die Detektive nicht völlig im Dunkeln tappen. Natürlich macht die Rolle von Mister X am meisten Spaß, bereitet aber auch am meisten Herszrasen. Es gibt unterschiedliche Strategien, die zur Verwirrung der Häscher dienen, aber nahe kommen sie einem irgendwann doch und dann ist es schwer einen kühlen berechnenden Kopf zu bewahren. Auch schummeln ist bei diesem Spiel so gut wie unmöglich: am Ende kann jeder an Hand des Fahrplans des Verbrechers, auf dem er die Stationen, die er angefahren hat eintragen muss, genau sehen, ob er sich an die Regeln gehalten hat oder nicht. Das Spiel gibt es schon seit den achtziger Jahren, seitdem wurde der Stadtplan immer mal wieder aktualisiert, inzwischen gibt es auch ein Mister X – Flucht durch Europa und ein ähnliches Spiel mit dem Stadtplan von New York. Alle haben gemeinsam, dass sie die Nerven testen und einen nahe an den Rand des Wahnsinns bringen können. Selbst erleben bei Scotland Yard auf frents!

Entdecke den Soldaten in dir!

Vor den Elektromärkten haben sie gestern in Zelten übernachtet um als erste Call of Duty Black Ops zu bekommen. Und nach ersten Berichten zu urteilen hat es sich wahrlich gelohnt. Treyarch setzt mit dem neuen Spiel mutig eigene Akzente wie die ungewöhnliche Handlung und der hohen Liebe zum Detail. Das Herz der Spieleserie – der Konkurrenzmultiplayermodus – setzt sich zufriedenstellend fort, genau das was die meisten Fans erwarteten und lieben. Im Singleplayer-Modus begeistert das Spiel mit einer spannenden Storyline und alles wird von einer schnellen guten Direktion und Handhabung abgerundet. Treyarch setzt die Standards für Multiplayergames hoch, Black Ops fokussiert sich mehr auf die Aufgaben, die Alex Mason zu meistern hat, anstatt sich um mehrere Protagonisten zu drehen. Mason, der eine sehr viel prominentere Rolle übernimmt, enthüllt auch eine interessante neue Seite, besonders mit komplexen Gedanken, die der Geschichte eine neue Tiefe verleihen. Black Ops bietet einige mutige Drehungen im Plot und das bringt das Spiel zu einem überragenden Ende. Um zu entdecken ob auch in dir ein Soldat steckt, gibt es das Spiel jetzt bei frents!